Wenn beim PC-Kauf gespart werden muss, ist für viele Käufer der Speicherplatz wichtiger als zusätzlicher Arbeitsspeicher. Wie "
Winfuture" mit Verweis auf einen Bericht von "
Digital Foundry" schreibt, beobachtet der Speicherhersteller
Lexar, dass sich kleinere RAM-Kits nach wie vor verkaufen, SSDs mit 256 oder 512 GB bei Endkunden aber deutlich schwerer tun.
Laut Lexar hängt das vor allem mit dem hohen Speicherbedarf moderner Spiele und den stark gestiegenen Preisen für DRAM- und NAND-Speicher zusammen. Eine SSD mit weniger als 1 TB ist für viele Käufer schnell zu klein, weil sie sich rasch mit grossen Titeln und anderen Daten füllt. Wenn das Budget nicht für beides reicht, werden beim Arbeitsspeicher deshalb eher Kompromisse gemacht als bei der SSD-Kapazität. Manche Käufer würden im Zweifel sogar lieber wieder zu einer klassischen Festplatte mit viel Kapazität greifen, statt eine teure SSD mit wenig Speicher zu kaufen.
Etwas anders sieht es laut Lexar bei Systemintegratoren und Geschäftskunden aus. Dort seien 512-GB-SSDs eher akzeptiert, weil komplette Systeme zu einem festen Preis angeboten werden müssten.
(dow)