Apples neues Einsteiger-Gerät Macbook Neo hat laut Zahlen von Context einen enorm erfolgreichen Start hingelegt: In den ersten drei Wochen nach Verkaufsstart am 11. März soll der Budget-Laptop für ganze 23 Prozent von Apples gesamten Notebook-Verkäufen verantwortlich sein.
Mit dem Macbook Neo steigt
Apple in einen bisher von günstigen Windows-Laptops und Chromebooks dominierten Markt ein – offensichtlich mit viel Erfolg. Das Neo startet bei 580 Franken und liegt damit weit unter dem nächst günstigsten Macbook, dem Macbook Air, das bereits mehr als 1000 Franken kostet.
Mit dem Gerät teste Apple nicht zuletzt auch die Elastizität seiner Marke im grossvolumigen Mittelpreissegment, wie Context schreibt. Ob nur der erste Hype so gross ist oder ob sich das Macbook Neo auch längerfristig als Alternative zu den genannten Platzhirschen in dieser niedrigen Preiskategorie halten kann, muss sich erst noch zeigen. Als einschneidende Limitierungen gelten die sehr knapp berechneten 8 GB Arbeitsspeicher, die fehlende Hintergrundbeleuchtung der Tastatur und der begrenzte Speed der USB-2.0-Anschlüsse.
Laut den Context-Zahlen wurden bisher etwa 70 Prozent aller Macbook Neo über den Retail oder Consumer-Etail-Channels verkauft. Erste Lieferengpässe zeigen sich bereits. Diese könnten sowohl auf die enorme Nachfrage als auch auf eine vorsichtige erste Schätzung vonseiten
Apple zurückzuführen sein.
Wegweisend für den Erfolg des Laptops dürften die Sommerferien und der darauffolgende Schulstart sein. Auf diesen Zeitpunkt hin wird die Konkurrenz wohl ebenfalls neue, vor allem an den Bildungssektor gerichtete, Geräte in dieser Preisklasse lancieren.
(win)