Die weltweite Produktion von Smartphones hat 2025 rund 1,254 Milliarden Geräte erreicht. Das entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Marktforschungsunternehmen Trendforce erhoben hat. Im vierten Quartal 2025 lag die Produktion bei 337 Millionen Geräten, was einem Zuwachs von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Wachstumstreiber waren laut Trendforce vor allem die Markteinführung neuer iPhone-Modelle sowie saisonal stärkere Verkaufsperioden in der zweiten Jahreshälfte. Im Gesamtjahr produzierten
Apple und
Samsung jeweils knapp 240 Millionen Smartphones und lagen damit erstmals gleichauf an der Spitze des globalen Marktes. Xiaomi folgt mit einer Produktion von rund 170 Millionen Geräten auf dem dritten Platz. Oppo belegte mit etwa 143 Millionen Geräten Rang vier, gefolgt von Vivo, Transsion, Honor und Lenovo.
Für 2026 erwartet Trendforce wie alle Marktforscher einen Rückgang der Produktion. Grund sind vor allem stark steigende Preise für Speicherkomponenten, die die Herstellungskosten von Smartphones erhöhen. Die globale Produktion könnte demnach um mindestens 10 Prozent auf rund 1,135 Milliarden Geräte sinken. Einige Hersteller haben laut Trendforce bereits auf steigende Komponentenpreise reagiert. Unternehmen mit einem starken Fokus auf günstige Geräte hätten ihre Produktion teilweise reduziert oder den Anteil höherpreisiger Modelle erhöht.
(mw)