Zahlungsmittel in der Schweiz: Twint und Co. wachsen weiter
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Zahlungsmittel in der Schweiz: Twint und Co. wachsen weiter

Während die Debitkarte in Läden weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel von Herr und Frau Schweizer ist, bauen Bezahl-Apps ihre Dominanz im Distanzgeschäft weiter aus. Nur die Debitkarte konnte hier ebenfalls nennenswertes Wachstum verzeichnen.
31. März 2026

   

Die Nationalbank hat erneut ihre Studie zu den in der Schweiz genutzten Zahlungsmitteln durchgeführt. Laut der Befragung von mehr als 2000 Schweizer Privatpersonen ist die Debitkarte im Präsenzgeschäft mit 37 Prozent und einem kleinen Wachstum gegenüber 2024 weiterhin die beliebteste Zahlungsmethode. Bargeld kommt auf dem zweiten Platz mit 30 Prozent und einem kleinen Minus im Vergleich zum Vorjahr. Allgemein sind im Bereich Präsenzgeschäft nur unwesentliche Veränderungen gegenüber 2024 zu beobachten – die Kreditkarte verlor leicht, Bezahl-Apps blieben etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Bemerkenswert ist im Bereich Präsenzgeschäft vor allem die hohe Nutzung von Bezahl-Apps bei Personen zwischen 15 und 34 Jahren, Twint und Co. werden von den jüngeren Generationen heute bereits für etwa einen Drittel der Käufe genutzt.


Deutlich mehr Bewegung wurde bei den eingesetzten Zahlungsmitteln im Distanzgeschäft registriert. Wachsen konnten besonders die Bezahl-Apps, die mit 32 Prozent erneut auf dem Spitzenplatz landen. Dahinter folgen Kreditkarte (19 %), Onlinebanking (17 %) und die Debitkarte (16 %). Bargeld macht noch 3 Prozent im Distanzgeschäft aus. Grosser Verlierer der letzten Jahre war die Kreditkarte, während die Debitkarte und insbesondere Bezahl-Apps seit 2020 massiv zugelegt haben.
Bei Überweisungen zwischen Privatpersonen liegen Bargeld und Bezahl-Apps mit 43 respektive 44 Prozent wie schon 2024 fast gleichauf. Debit- und Kreditkarte sowie Online Banking rangieren hier allesamt im einstelligen Prozentbereich.

Weiter zeigt die Studie, dass der Besitz von Cryptowährungen und Stablecoins in der Schweizer Bevölkerung zwar weiterwächst, die digitalen Währungen aber auch 2025 kaum für Zahlungszwecke eingesetzt werden.


Mehr Details und die Ergebnisse der letzten Jahre finden sich hier. (win)


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