Bechtle kann Umsatz leicht steigern
Quelle: Bechtle

Bechtle kann Umsatz leicht steigern

Bechtle hat im vergangenen Jahr rund 6,4 Milliarden Euro Umsatz generiert – in Plus von 1,6 Prozent. Für 2026 zeigt sich das Unternehmen optimistisch.
20. März 2026

   

Bechtle hat die Zahlen fürs Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Dabei kann der IT-Dienstleister ein Umsatzwachstum von 1,6 Prozent auf 6,41 Milliarden Euro ausweisen. Das Geschäftsvolumen, so Bechtle, steig gar um 81, Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Vor allem im vierten Quartal habe man starkes Wachstum verzeichnen können, mit einem Geschäftsvolumen-Plus von 16,6 Prozent. "Wir sind mit der Entwicklung von Bechtle im Geschäftsjahr 2025 insgesamt zufrieden. Das erste Halbjahr verlief noch sehr verhalten. Insbesondere im vierten Quartal hat Bechtle jedoch eine herausragende Performance gezeigt. Diesen positiven Trend nehmen wir mit in das laufende Geschäftsjahr", bilanziert Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender von Bechtle.

Als EBIT weist Bechtle für das Jahr 2025 335,3 Millionen Euro aus – 4,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Das Vorsteuerergebnis lag bei 324,2 Millionen Euro und damit um 6 Prozent unter dem Vorjahr. "Damit trifft Bechtle die Erwartungen des Kapitalmarkts und liegt annähernd im Rahmen der eigenen Prognose", schreibt das Unternehmen hierzu. Die Zahl der Mitarbeitenden legte innert Jahresfrist akquisitionsbedingt um 3,5 Prozent auf 16'360 zu.


Was den Ausblick auf das angelaufene Jahr angeht, schreibt Bechtle, dass die gesamtwirtschaftliche Lage weiterhin angespannt sei. Als Risikofaktoren nennt das Unternehmen unter anderem die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage, geopolitische Unsicherheiten sowie eine Verknappung von Speicherkomponenten, die bereits zu höheren Preisen und Lieferproblemen geführt habe. Für 2026 zeigt sich Bechtle trotz dieser Unsicherheiten optimistisch. Das Unternehmen rechnet mit einem Wachstum des Geschäftsvolumens von 5 bis 10 Prozent. Beim Umsatz stellt Bechtle eine Zunahme von 0 bis 5 Prozent in Aussicht. Auch beim Vorsteuerergebnis wird ein Plus von 0 bis 5 Prozent erwartet. (mw)




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