iPhone-Anteil in der Schweiz liegt bei 49,3 Prozent
Quelle: Apple

iPhone-Anteil in der Schweiz liegt bei 49,3 Prozent

Dass die Schweiz ein Apple-Land ist, ins hinlänglich bekannt. Der Anteil von iPhone hierzulande lag auch 2025 nahe bei 50 Prozent, so eine Studie von Comparis.
20. März 2026

   

Apple hat auf dem Schweizer Smartphone-Markt im vergangenen Jahr weiter zugelegt. Laut der neuesten Comparis-Smartphone-Studie erreichte der Marktanteil von iPhones in der Schweiz im 2025 49,3 Prozent. Zum Vergleich: 2020 lag der Apple-Anteil noch bei 44,8 Prozent. Allerdings: Im Vergleich zum Vorjahr gab es kaum eine Veränderung, 2024 erreichte Apple 49,4 Prozent.

Samsung kommt 2025 auf einen Marktanteil von 37,2 Prozent. Zusammen dominieren die beiden Anbieter den Schweizer Markt damit deutlich. Auf dem dritten Rang mit gerade einmal 3,2 Prozent folgt Xiaomi, vor Google mit 2,2 Prozent, Oppo mit 1,8 Prozent, Huawei mit 1,6 Prozent und Sony mit 0,8 Prozent.


Die neueste Ausgabe der Studie zeigt auch, dass Smartphones zunehmend länger genutzt werden. 65 Prozent der Befragten gaben an, ihr Gerät wegen gestiegener Preise länger zu behalten. 2020 lag dieser Wert noch bei 53,7 Prozent. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in der Romandie mit 76,3 Prozent und in der italienischsprachigen Schweiz mit 79,7 Prozent. In der Deutschschweiz liegt der Anteil bei 60,3 Prozent. Auch der Anteil der Personen, die ihr Hauptgerät seit mindestens vier Jahren nutzen, ist gestiegen. 2025 lag er bei 15,7 Prozent. 2023 waren es 13,1 Prozent, 2020 noch 8,9 Prozent. Laut Comparis ist dieser Anteil bei Apple- und Android-Nutzenden gleich hoch. Unter den Langzeitnutzenden sind anteilig jedoch deutlich häufiger Personen mit tiefem (20,1 Prozent) und mittlerem Einkommen (16,6 Prozent) vertreten als solche mit einem Haushaltseinkommen von 8'000 Franken oder mehr (12,5 Prozent), wie Comparis schreibt.
Gleichzeitig steigt die Zahlungsbereitschaft für ein neues Smartphone. Im Durchschnitt planen die Befragten laut Studie 574 Franken für einen Neukauf ein. 2020 lag dieser Wert noch bei 517 Franken. Männer wollen im Schnitt 615 Franken ausgeben, Frauen 534 Franken. Bei den 18- bis 35-Jährigen liegt der geplante Betrag mit 628 Franken höher als bei den älteren Altersgruppen. Zwischen den Betriebssystemen zeigen sich auch bei der Ausgabebereitschaft Unterschiede: Apple-Nutzende planen im Schnitt 708 Franken für ein neues Gerät ein, Android-Nutzende 452 Franken.

Bezüglich Zufriedenheit mit dem aktuellen Smartphone schneiden Android-Geräte in der Comparis-Erhebung besser ab. 42,8 Prozent der Android-User gaben an, mit ihrem Gerät rundum zufrieden zu sein. Bei Apple-Usern lag dieser Anteil bei 34,1 Prozent. Insgesamt zeigten sich 38,8 Prozent aller Befragten vollständig zufrieden mit ihrem aktuellen Smartphone. Als häufigstes Problem nannten die Teilnehmenden die Akkulaufzeit mit 25,7 Prozent, wobei dieser Wert gegenüber 2020 zurückging. Zugenommen hat dagegen die Kritik an der Kameraqualität: 10,2 Prozent bemängelten diese 2025, nach 7,9 Prozent im Jahr 2020. Android-User sind hier kritischer als Besitzer eines iPhone. Der Speicherplatz wird von 9,8 Prozent der Befragten als unzureichend empfunden, was den Vorjahreswerten entspricht.


Die repräsentative Befragung wurde laut Comparis im Dezember 2025 durchgeführt. Befragt wurden 2091 Personen in allen Regionen der Schweiz. (mw)


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