Microsoft streicht Einzel-Lizenzen für Sharepoint und OneDrive
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Microsoft streicht Einzel-Lizenzen für Sharepoint und OneDrive

Ab Juni 2026 stehen Neukunden keine Stand-alone-Lizenzen für Sharepoint und OneDrive mehr zur Verfügung. Bestehende Verträge laufen einige Zeit später aus.
5. Februar 2026

   

Microsoft hat angekündigt, Stand-alone-Lizenzen für Sharepoint und OneDrive einzustellen. Konkret betroffen sind SharePoint Online (SPO) Plan 1 und 2 sowie OneDrive for Business (ODB) Plan 1 und 2. Die Redmonder begründen diesen Schritt mit einer sinkenden Kundennachfrage nach eigenständigen Angeboten, einer erhöhten Zahl an Fällen von "unbeabsichtigtem oder nicht standardmässigem Einsatz" sowie steigenden Betriebskosten, wie das Unternehmen mitteilt. Gleichzeitig verweist Microsoft auf die Microsoft 365-Suiten als Alternative.

Microsoft ruft Partner in diesem Zuge dazu auf, Kunden bei der weiteren Planung zu unterstützen. Die Empfehlung der Redmonder lautet, betroffene Kunden proaktiv zu identifizieren, wichtige Termine frühzeitig zu kommunizieren und Kunden zu der "am besten geeigneten Microsoft 365-Suite oder Speicherlösung" zu beraten. Entsprechende Unternehmen werden ab Ende Februar in Cloud Ascent aufgeführt.


Neue Kunden haben bereits ab Juni 2026 keinen Zugriff mehr auf die Stand-alone-Lizenzen, dann tritt der End of Sale in Kraft. Der End of Life folgt im Januar 2027. Ab diesem Zeitpunkt lässt Microsoft keine Renewals mehr zu. Letzte Zielmarke ist Dezember 2029, ab diesem Zeitpunkt laufen auch alle bestehenden Lizenzen aus.

Microsoft empfiehlt daher, schnellstmöglich auf Microsoft 365 Business oder E3/E5 Suites umzusteigen. Allerdings gilt es dabei zu bedenken, dass die Komplettpakete um ein Vielfaches teurer sind als die Stand-alone-Lizenzen. (sta)


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