Im KKL Luzern brachte Acer die wichtigsten Themen für Partner in der Schweiz an einem Abend zusammen, von der Einordnung zur Marktlage bis zu konkreten Änderungen bei Tools und Abläufen. Sebastian Seyferth, Country Manager Schweiz bei
Acer, eröffnete das Programm mit einem Überblick zur Entwicklung im Partnergeschäft und setzte den Rahmen für die weiteren Punkte.
Danach ging es um das Businessportfolio. Karin Baumann, Produktmanagerin bei
Acer, stellte neue Businessgeräte vor und ordnete ein, welche Rolle KI in der aktuellen Notebook-Generation spielt. Sie ging auch auf eine Anpassung ein, die Partner direkt bei Offerten und Lieferumfängen betrifft. Auslöser ist die neue Verordnung zu USB-C-Ladeschnittstellen und die Vorgabe, dass Geräte mindestens auch ohne Ladegerät angeboten werden müssen. Acer wird Notebooks deshalb künftig standardmässig ohne Netzteil listen. Ein Netzteil kann bei Bedarf optional dazugekauft werden, im Projektgeschäft bleibt es je nach Anforderung weiterhin Teil des Angebots. Für Partner heisst das, dass in der Beratung konsequenter geklärt werden muss, ob ein Netzteil benötigt wird oder ob vorhandene Ladegeräte genutzt werden können.
Im nächsten Teil stand die Zusammenarbeit im Channel im Mittelpunkt. Beshir Atwe, Head of Marketing bei
Acer, stellte das neue Partnerportal vor. Die Plattform soll zentrale Aufgaben bündeln, die bisher über verschiedene Stellen verteilt waren. Genannt wurden unter anderem Produkt- und Preisinformationen, Vertriebstools und Projektregistrierungen. Dazu kommen Schulungen über die Acer Academy sowie Materialien, die Partner für ihre Kommunikation und Aktivitäten nutzen können. Im gleichen Block sprach Atwe auch über Programme, die Partner im Alltag unterstützen sollen, darunter ein wieder aktiviertes Demo-Programm sowie ein geplantes Loyalty-Programm als Nachfolger des bisherigen Rewards-Systems.
Ein eigener Programmpunkt war dem Service gewidmet. Acer stellte S+O als neuen Servicepartner vor und erklärte, wie Supportfälle und Reparaturen künftig abgewickelt werden sollen. Ralf Hesselmann, Service Engineer und Repair Lead bei der S+O, führte gemeinsam mit dem Acer-Team durch das Setup. Dazu gehörten das Repair-Center-Setup, die Möglichkeit, Geräte als Walk-in abzugeben, sowie ein schweizweites On-Site-Angebot, bei dem Techniker beim Kunden unterstützen können.
Zum Ende hin zeigte der Hersteller noch einen Anwendungsfall ausserhalb des klassischen Channel-Alltags.
Acer unterstützt das Orbit-Focus-Projekt des Soft Robotics Lab der ETH Zürich und gab dem Team deshalb eine Bühne. Die ETH präsentierte den humanoiden Roboter Ikarus und erklärte das Ziel, solche Systeme aus der Distanz zu steuern, also per Teleoperation. Das soll helfen, Tätigkeiten in Umgebungen zu ermöglichen, die für Menschen schwer zugänglich oder riskant sind, als Beispiel wurden Einsätze genannt, bei denen Expertise von der Erde aus dorthin gebracht wird, wo Astronauten arbeiten könnten, etwa bei Missionen zum Mond oder Mars.
Zum Abschluss folgte der formelle Schlusspunkt mit zwei Partnerauszeichnungen. Ausgezeichnet wurden die Vocom Informatik, entgegengenommen von Systemengineer Marco von Atzigen, sowie Commerce Schweiz, entgegengenommen von Projektleiter Pascal Poletti. Danach ging es in den geselligen Teil über. Es gab ein Abendessen, der Austausch setzte sich beim Networking fort, und der Abend endete mit einem Drink an der Bar.
(dow)