Sony verkauft Mehrheit seines TV-Geschäfts nach China
Quelle: Sony

Sony verkauft Mehrheit seines TV-Geschäfts nach China

Sony hat eine Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures mit TCL rund um sein Home-Electronics-Geschäft unterschrieben, bei dem das chinesische Unternehmen die Mehrheit besitzen soll.
21. Januar 2026

   

Sony-TVs werden künftig wohl in China durch TCL gefertigt. Eine entsprechende Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures, das künftig Sonys Geschäft mit Fernsehern und Audio-Produkten übernehmen soll, wurde durch die beiden Unternehmen bereits unterzeichnet. TCL soll dabei 51 Prozent, Sony 49 Prozent der Anteile am Joint Venture halten.

Das neue Unternehmen soll weltweit tätig sein und den gesamten Produktzyklus von der Entwicklung bis hin zu Vertrieb und Kundenservice abdecken. Ziel sei es, Sonys Technologiekompetenz und Markenstärke mit TCLs industrieller Infrastruktur und Kosteneffizienz zu vereinen, heisst es in einer Mitteilung von Sony. Die Produkte sollen weiterhin unter den etablierten Markennamen Sony und Bravia vertrieben werden.


Die Vertragsunterzeichnung ist bis Ende März 2026 geplant, der operative Start der neuen Gesellschaft wird für April 2027 angestrebt. Voraussetzung sind regulatorische Genehmigungen und weitere Bedingungen. (mw)


Weitere Artikel zum Thema

Sony meldet Gewinnplus

15. Mai 2025 - Sony hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr Gewinn gemacht, während der Umsatz weitgehend unverändert blieb. Im vierten Quartal sank der Umsatz gar deutlich.

Sony erwägt Spin-off der Chipsparte

29. April 2025 - Will Sony seine Chiptochter Sony Semiconductor Solutions abspalten? Ein Medienbericht deutet darauf hin, das Unternehmen selbst sagt, es gebe keine konkreten Pläne.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?

GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER