Server-Markt in EMEA im Sinkflug

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8. Juni 2012 - In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) wurde im ersten Quartal 2012 weniger Umsatz mit Servern erwirtschaftet und auch die Absatzzahlen sind zurückgegangen. Marktführer ist noch immer HP, das Unternehmen musste aber Federn lassen. Dell war derweil am erfolgreichsten.
Im ersten Quartal 2012 wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) 556'877 Server verkauft, wie die Analysten von IDC berichten. Dies entspricht im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres einem Minus von 3,8 Prozent. Auch der Umsatz hat sich im ersten Quartal 2012 verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode reduziert, und zwar um 11,9 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Damit verliert der Server-Markt in EMEA im zweiten Quartal in Folge im Vergleich zu den Vorjahresquartalen. Gleichzeitig ist es der erste zweistellige Umsatzrückgang seit dem dritten Quartal 2009, so IDC.

Als Hauptwachstumstreiber identifizieren die Auguren nach wie vor die x86-Server, bei welchen ein Umsatz von 2,2 Milliarden Dollar erwirtschaftet wurde. Dies entspricht 73 Prozent des gesamten Marktvolumens. Die Verkäufe der Nicht-x86-Server sanken derweil unter die 1-Milliarde-Dollar-Marke auf 841,9 Millionen Dollar. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Minus von 28,7 Prozent.

Marktführer im EMEA-Server-Markt ist auch im ersten Quartal 2012 nach wie vor HP. Allerdings muss das Unternehmen im Vergleich zum ersten Quartal 2011 Federn lassen: Der Umsatz sank um 19,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar, der Marktanteil beträgt noch 38,2 Prozent (-3,4%). Auf dem zweiten Platz folgt IBM, das ebenfalls einen Umsatzrückgang verbuchen muss, und zwar um 17,8 Prozent auf 819 Millionen Dollar. Damit hält Big Blue noch einen Marktanteil von 26,3 Prozent (-1,9%). Den dritten Rang hat sich Dell gesichert, das sich als einziger Hersteller unter den Top-5 im Jahresvergleich bezüglich Umsatz steigern konnte. Der Umsatz kletterte um 6,3 Prozent auf 437 Millionen Dollar, der Marktanteil stieg um 2,4 Prozent auf 14 Prozent. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Oracle (-6,2% Umsatz) und Fujitsu (-7,4% Umsatz).
 


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