Sage Schweiz steht vor dem Verkauf

Sage Schweiz steht vor dem Verkauf

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/01 – Seite 1
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30. Januar 2021 - Die Sage-Gruppe will sich von Sage Schweiz und dessen Produkten trennen. Der Verkauf soll bis Ende September abgeschlossen sein. Country Manager Thomas Hersche über die Bedeutung dieses Schrittes für die Mitarbeitenden, Partner und Kunden.
Sage Schweiz steht vor dem Verkauf
«Die Partner sind und bleiben für uns ein ­entscheidender Faktor im ganzheitlichen ­Angebot für unsere Kunden.» Thomas Hersche, Country Manager, Sage Schweiz (Quelle: zVg)
Ende November letzten Jahres gab die Sage-­Gruppe bekannt, einen Teil ihres Geschäftes abstossen zu wollen. Im Zuge dieser Meldung informierte Sage Schweiz seine Kunden und Partner, dass Sage Schweiz sowie die Produkte Sage Start, Sage 50 Extra und Sage 200 Extra zum Verkauf stehen. Dabei handelt es sich um Produkte, die in der Schweiz und im Hinblick auf die lokalen Bedürfnisse der Kunden entwickelt und von Sage über die Jahre aufgekauft wurden. Durch den Verkauf, so das Unternehmen, soll das Schweizer Geschäft nun die Möglichkeit erhalten, sich stärker auf den hiesigen Markt zu ­fokussieren. Die Produkte Sage X3, Sage 100, Sage CRM, Sage B7 und Wincarat bleiben hingegen weiterhin im Besitz der Sage-Gruppe. Laut Sage soll der Verkauf von Sage Schweiz sowie dessen Produkten bis zum 30. September 2021 über die Bühne gehen.

Offenbar gibt es mittlerweile auch Interessenten für das Schweizer Geschäft von Sage, wie Thomas Hersche, Country Manager von Sage Schweiz, verrät: «Es werden zurzeit Gespräche geführt. Da wir Teil eines börsenkotierten Unternehmens sind, können wir hier momentan aber keine Details zum initiierten Verkaufsprozess geben. Sage sucht eine nachhaltige Lösung für das ganze Schweizer Geschäft. Es soll möglich werden, den Fokus auf ein neues Produkt zu legen. Die Sage-Gruppe hat in der Vergangenheit bereits in anderen Ländern bewiesen, dass sie für den zu veräussernden Bereich erfolgreich eine nachhaltige Lösung gesucht und gefunden hat.»

Kunden sollen weiterhin betreut werden

Die Nachricht über den Verkauf von Sage Schweiz dürfte verschiedene Akteure verunsichern, nicht zuletzt die Kunden, welche die verschiedenen Lösungen in ihren Unternehmen im Einsatz haben. Sie dürfte es deshalb besonders interessieren, inwiefern die Zukunft von Sage Schweiz sich auf ihr Geschäft auswirken wird. Doch Thomas ­Hersche gibt Entwarnung und betont, dass man die Kunden nicht werde im Regen stehen lassen: «Die wichtigste Message an die Kunden: Wir sind für sie da, sowohl vor dem Verkauf als auch danach. Wir supporten, pflegen und entwickeln unsere Produkte weiter. Hinter Sage Schweiz stehen 140 Mitarbeitende mit starkem Branchen-Know-how und der Leidenschaft fürs Software-­Business.» Die Produkte, die mit dem Verkauf in Zusammenhang stehen, seien erfolgreich und würden ganzheitlich in der Schweiz programmiert, so Hersche weiter. «Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden bewusst und nehmen diese sehr ernst.»

Man habe eine breite Kundenbasis und einen hervorragenden Namen auf dem Schweizer Markt, fügt Hersche an, dazu erfahrene und langjährige Partner und ein breites Anbindungsangebot. Aus­serdem biete man den Kunden seit mehr als vier Jahren ein Abomodell an. Und 85 Prozent des Umsatzes von Sage Schweiz seien wiederkehrend, also durch Abo- und Serviceverträge generiert.
 
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