Fortinet sucht Cloud-native Partner

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/01 – Seite 1
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30. Januar 2021 - Fortinet Schweiz hat die Zahl der Channel-Mitarbeiter 2020 erhöht und kam bislang unbeschadet durch die Coronakrise. Auch für 2021 zeigt man sich optimistisch.
Fortinet sucht Cloud-native Partner
«Wir haben die Anzahl der Channel-Mitarbeiter erhöht, um den Bedürfnissen unser Partner gerecht zu werden.» Franz Kaiser, Country Manager Schweiz,­ ­Fortinet (Quelle: zVg)
Während andere Unternehmen aufgrund der Coronapandemie 2020 schwer zu kämpfen hatten, scheint IT-Security-Spezialist Fortinet Schweiz im vergangenen Jahr unbeschadet durch die Krise gekommen zu sein, wie Franz Kaiser, Country Manager Schweiz bei Fortinet, im Gespräch mit «Swiss IT Reseller» erklärt. Profitiert hat das Unternehmen dabei vor allem von der Home-Office-Empfehlung des Bundes. «Home Office ist 2020 viel stärker zu tragen gekommen und benötigt natürlich Security. Die Verbindungen mit dem Home Office mussten sicher umgesetzt werden.» Entsprechend habe der Trend zu Home Office dabei geholfen, digitale Transformationsprojekte stärker und schneller umzusetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt von Fortinet Schweiz lag 2020 auf dem Ausbau des hiesigen Channels. Franz Kaiser führt aus: «Wir hatten bereits vorher einen guten Channel und haben 2020 die Zahl der Channel-Mitarbeiter hierzulande verdoppelt.» Als Hauptgrund nennt der Schweizer Länderchef diverse neue Technologien, bei welchen die Channel-Partner Unterstützung benötigen. «Unser bisheriges Channel-Modell funktioniert sehr gut, wenn der Partner in seinem angestammten IT-Geschäft unterwegs ist. Jetzt sind aber neue Technologien auf den Markt gekommen, für die die Partner Hilfe brauchen», so Kaiser.
Deshalb wurde das bestehende Modell, bei welchem die rund 30 Fokus-Partner – mit technologischem Schwerpunkt und erhöhtem Investment – direkt von Fortinet und die restlichen Partner indirekt betreut werden, um Channel-Manager ergänzt, die bei einem bestimmen Thema oder einer bestimmten Technologie sehr stark sind. «Diese Spezialisten bearbeiten den gesamten Channel übergreifend, um neue Technologien schneller in den Channel reinzubringen», erklärt Kaiser.

Zu den neuen Technologien und Themenbereichen gehören unter anderem Managed Security Service Provider (MSSP) und Operational Technology (OT). «Bei OT geht es um die gesamte Infrastrukturabsicherung wie Produktionsabsicherungen oder die Absicherung von Kraftwerken», so Kaiser. Dies sei ein Thema, das viele Partner im Auge hätten: «Aber sie brauchen Hilfe dabei, zu sehen, was hier technologisch machbar ist.» Zudem verwende man hier komplett andere Protokolle und auch die Kunden würden eine ganz andere Sprache sprechen. «Der Channel benötigt unsere Schützenhilfe, um da reinzukommen. Und ein weiteres sehr starkes Thema ist die Public Cloud.»

Die Bereitschaft der bestehenden Partner, in neue Technologien zu investieren, ist laut Kaiser gross, gerade auch weil Fortinet ihnen Unterstützung auf dem Weg zur neuen Technologie bietet. «In erster Linie geht es hier darum, ihnen die Möglichkeiten mit unseren Lösungen aufzuzeigen. Dies geschieht in einem kostenlosen Workshop sowie bei gemeinsamen Kundenprojekten», erklärt der Schweizer Länderchef. Gerade der Workshop erlaube es dem Partner nachher zu beurteilen, ob dies für ihn ein interessantes Geschäftsfeld sei oder nicht.
 
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