Die Budgets für Cybersecurity wachsen weiter und könnten 2026 einen neuen Höchststand erreichen. Die International Data Corporation (IDC) rechnet für 2026 mit weltweit 308 Milliarden Dollar, das entspricht einem Plus von 11,8 Prozent, und erwartet bis 2029 einen Anstieg auf 430 Milliarden Dollar.
Als Treiber nennt das Marktforschungsunternehmen den Trend weg von vielen Einzellösungen hin zu integrierten, KI-gestützten Sicherheitsplattformen und passenden Services. Software soll laut dem Analystenhaus mehr als die Hälfte der Ausgaben ausmachen und mit 14 Prozent auch am stärksten zulegen, besonders in Bereichen wie Identitäts- und Zugriffsmanagement, Endpoint-Schutz und Sicherheitsanalysen.
Regional sieht
IDC 2026 die USA mit 150 Milliarden Dollar vorn, gefolgt von Westeuropa mit 69 Milliarden Dollar und Asien-Pazifik Japan China mit 26 Milliarden Dollar. Für Westeuropa verweist die Studie auf strengere Anforderungen und Compliance-Vorgaben wie NIS2, DORA und den AI Act, während bei den Branchen unter anderem Banken, Bundes- und Zentralregierungen sowie Kapitalmärkte zu den grössten Investoren zählen.
(dow)