Netflix bleibt beim bisherigen Angebot für Warner Bros. Discovery und will nicht nachbessern. Warner Bros. sieht das Angebot von Paramount Skydance als das bessere und gibt Netflix noch vier Tage Zeit, den eigenen Vertrag zu verbessern.
Netflix
teilte am 26. Februar 2026 mit, der Preis, der nötig wäre, um mit dem jüngsten Angebot von Paramount Skydance gleichzuziehen, sei "finanziell nicht mehr attraktiv". In einem Bericht zum Bieterprozess wird das Netflix-Angebot mit knapp 83 Milliarden Dollar beziffert, während Paramount Skydance demnach rund 111 Milliarden Dollar bietet.
Warner Bros. Discovery
erklärte am 26. Februar 2026, der überarbeitete Vorschlag von Paramount Skydance sei ein "überlegenes Unternehmensangebot". Genannt werden 31,00 Dollar pro Aktie in bar sowie weitere Bestandteile, darunter eine regulatorische Abfindung von 7 Milliarden Dollar für den Fall, dass die Transaktion aus regulatorischen Gründen nicht zustande kommt. Zudem soll Paramount Skydance laut Mitteilung auch die Abfindung von 2,8 Milliarden Dollar übernehmen, die Warner Bros. Discovery bei einer Beendigung des bestehenden Vertrags an Netflix zahlen müsste.
Weiter heisst es, dass mit der Einstufung eine Frist von vier Tagen startet, in der Netflix Änderungen am bestehenden Vertrag vorschlagen kann. Der Fusionsvertrag mit Netflix bleibe in Kraft, und der Verwaltungsrat empfehle weiterhin die Transaktion mit
Netflix, kann den Vertrag aber nach Ablauf der Frist unter Bedingungen kündigen, falls das Paramount-Angebot weiterhin als überlegen gilt.
(dow)