Das Einkaufsverhalten der jungen Erwachsenen im Internet unterscheidet sich deutlich von dem anderer Altersgruppen, wie eine Umfrage des Paketdienstleisters
DPD zeigt. Demnach kauft sie gerne direkt in den sozialen Medien, verkauft auf C2C-Plattformen, erwartet von den Händlern KI-Tools und nutzt Community-Funktionen. Aber primär greift die Generation Z häufiger online zu: 82 Online-Käufe pro Jahr tätigen die 18- bis 27-Jährigen laut DPD in der Schweiz durchschnittlich. Das sind 44 Prozent mehr als alle Altersgruppen zwischen 18 und 70 Jahren. Diese kaufen durchschnittlich nur 57-mal im Internet ein. Die Generation Z übertrifft die älteren Semester aber auch beim Verkaufen übers Internet: Über 90 Prozent der jungen Erwachsenen sind auf Plattformen aktiv, auf denen Privatpersonen insbesondere Secondhand-Produkte handeln.
Die Generation Z ist aber auch kritischer gegenüber den Anbietern. Nur ein Drittel bezeichnet die letzte erhaltene Bestellung laut der Umfrage als unkompliziert. Drei von fünf jungen Erwachsenen nutzen zudem Dienste, die durch künstliche Intelligenz unterstützt werden. Ebenso viele setzen auf kollaborative, Sharing- und Community-Funktionen. Über die Hälfte der Generation Z vertraut beim Online-Shopping darüber hinaus auf den Rat von Social-Media-Influencern. Shopping über Social-Media-Plattformen ist für die Generation Z wiederum selbstverständlich. 80 Prozent nutzen diese Möglichkeit. Über alle Altersgruppen hinweg sind es nur 59 Prozent.
Laut der Umfrage in insgesamt 22 Ländern, an der in der Schweiz 1092 Personen teilgenommen haben, hat die Generation Z auch eine höhere Affinität zu Marken und Rabattaktionen. Weitere Ergebnisse finden Sie in der folgenden Tabelle:
(sta)