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Lexmark will mehr als Drucker herstellen

Lexmark will mehr als Drucker herstellen

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/03 – Seite 1
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1. März 2013 - Lexmark sieht seine Zukunft als Komplettanbieter im Bereich Dokumenten-Management. Für Partner bedeutet das, sich ebenfalls in diese Richtung weiterentwicklen zu müssen.
Lexmark will mehr als Drucker herstellen
«Es ist abzusehen, dass sich in Zukunft mit dem Verkauf reiner Hardware immer weniger Geld verdienen lässt» Michael Lang, Director Channel DACH, Lexmark (Quelle: Lexmark)
Lexmark will sein bisheriges Geschäftsmodell grundlegend neu ausrichten. Die Neuausrichtung ist die Konsequenz des Zukaufs mehrerer Softwareunternehmen aus dem ECM- und BPM-Umfeld. Anstatt als Anbieter von Printern und Managed Print Services (MPS) sieht sich Lexmark neu als Spezialist für sämtliche Dokumenten-basierte Prozesse um Unternehmen. Die Neupositionierung hat auch für die Schweizer Partner Konsequenzen. Michael Lang, Director Channel DACH bei Lexmark, erklärt.

«Swiss IT Reseller»: Herr Lang, können Sie erklären, wohin die Entwicklung von Lexmark geht?
Michael Lang:
Lexmark entwickelt sich derzeit vom reinen Hardware-Hersteller und MPS-Anbieter hin zum Anbieter von Software-Lösungen zur Optimierung dokumentenbasierter Prozesse. Durch mehrere Übernahmen in den vergangenen zweieinhalb Jahren – darunter die des US-amerikanischen ECM-Herstellers Perceptive Software – bietet Lexmark jetzt neben Hardware und MPS auch Lösungen für Enterprise Content Management, Business Process Management, Dokumenten-Output-Management sowie Process-Mining aus einer Hand an. Damit decken wir das komplette Spektrum ab: Von der Erfassung und Weiterverarbeitung der Dokumente bis hin zum schnellen und einfachen Zugang wichtiger Informationen.
Welche Konsequenzen hat die Neuausrichtung für die Partner?
Für unsere Partner bietet unsere Neuausrichtung die Chance, den aktuellen Anforderungen ihrer Kunden besser gerecht zu werden, die Kundenbindung zu erhöhen und durch die Eröffnung neuer Geschäftsfelder zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Gerade kleinere Partner dürften allerdings Mühe haben, die nötigen Kompetenzen aufzubauen, um diese «neuen», komplexen Dienstleistungen anzubieten anstatt wie bis anhin nur Drucker zu verkaufen. Haben diese Partner in Zukunft bei Lexmark nichts mehr verloren?
Natürlich werden wir unsere Fachhändler auch weiterhin dabei unterstützen, Hardware und MPS anzubieten. Gleichzeitig planen wir, unsere Partnerlandschaft in der Schweiz – auch im Hinblick auf den Verkauf von Software-Lösungen – weiter auszubauen. Das erweiterte Angebot ist eine Chance für unsere Fachhändler, sich künftig für die geänderten Anforderungen im Markt besser aufzustellen, um so wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn es ist abzusehen, dass sich in Zukunft mit dem Verkauf reiner Hardware immer weniger Geld verdienen lässt. Das Druckvolumen wird voraussichtlich weiter zurückgehen, was auch den Anteil an verkaufter Hardware sinken lässt. Gleichzeitig steigt die Anzahl digitaler Dokumente im Unternehmen immer weiter an, die gemanagt werden müssen. Hinzu kommt, dass Unternehmen mit zunehmend knappen Budgets und einer unsicheren Wirtschaftslage zu kämpfen haben. Das führt dazu, dass Unternehmen verstärkt nach Konzepten Ausschau halten, die ihnen Einsparmöglichkeiten bieten und ihnen helfen, Prozesse zu optimieren.
 
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