Punkt für Punkt zu nachhaltiger Digitalisierung

Punkt für Punkt zu nachhaltiger Digitalisierung

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/07 – Seite 2
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
Transparente und progressive Beschaffungskultur
Das revidierte Beschaffungsrecht ist als Chance zu nutzen, um die Beschaffungsordnungen von Bund und Kantonen anzugleichen, eine einheitlichere und transparente Umsetzung herbeizuführen und die Innovationskraft der Anbieter optimal einzusetzen. Swico setzt sich dafür ein, dass hier für KMU und Start-ups gleich lange Spiesse ­geschaffen und agile Formen der Zusammenarbeit gefördert werden, damit an dieser Stelle auch ­weitere IT-Anbieter profitieren und sich ein­bringen können.

Moderne und sichere Infrastruktur

Hochwertige, effiziente und sichere Netz- und Kommunikationsinfrastrukturen bilden die ab­solut notwendige Basis für die flächendeckende Digitalisierung. Hier sind aktuell sicher alle Arten von 5G-Implementationen zu erwähnen, aber auch IoT-Entwicklungen und natürlich der ­gesamte, komplexe Cybersecurity-Bereich.
Schaffung sicherer und vertrauenswürdiger Datenräume
Klar geregelte Verhältnisse zwischen Daten­verantwortlichen und Auftragsdatenbearbeitern sowie betroffenen Personen ermöglichen allen Akteuren, Datenbestände innerhalb des Öko­systems über ihren ursprünglichen Ver­wendungszweck hinaus verfügbar zu machen. Daten­hoheit, Gesetzmässigkeit und Sicherheit sind zu ­gewährleisten. Mit nachvollziehbaren Algorithmen ­können Unternehmen Vertrauen schaffen. Projekte wie die Swiss Cloud und leistungsstarke Public Clouds bieten Vorteile wie Skalierbarkeit, Schnelligkeit, Kosteneffizienz und insbesondere Sicherheit, dürfen aber nicht dazu führen, dass der Anschluss an europäische ­Projekte verpasst wird.

Digitalisierung ökologisch nachhaltig gestalten
Digitalisierung kann wesentlich dazu beitragen, den Energieverbrauch und CO2-Ausstoss zu verringern und somit die Klimaziele der Schweiz zu erreichen. Entsprechende Bemühungen und Projekte sind gezielt zu fördern und klimafreundliche digitale Angebote systematisch ausstossreicheren Varianten vorzuziehen. Chancen ergeben sich hier unter anderem bei der Schliessung von Stoffkreisläufen für die Hardware (Recycling) als auch bei der Reduktion des Energiebedarfs respektive der Wahl der Energiequelle für den Betrieb. Zusätzlich können die Konsumenten bezüglich ihrer Verantwortung für bewussten Konsum sensibilisiert und gegebenenfalls belohnt werden.
«Nur wenn Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft ihren Teil beitragen, können wir das geballte Potenzial der Digitalisierung entfalten», meint Swico-Geschäftsführerin Judith Bellaiche. Sie freut sich darauf zu sehen, wie die 32 Ideen und Forderungen von Swico aufgenommen, entwickelt und diskutiert werden.

Das 10-Punkte-Programm kann unter www.swico.ch heruntergeladen werden.
Über Swico
Swico ist der Wirtschaftsverband der ICT- und Online-­Branche. Er vertritt die Interessen von etablierten Unternehmen und Start-ups in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Seine über 650 Mitglieder mit ca. 56’000 Mitarbeitenden erwirtschaften jährlich einen Umsatz von 40 Milliarden Franken, ­insbesondere im Bereich Hardware, Software, Hosting, IT-­Services, Consulting, Digital­marketing und -kommunikation. Weitere Infos: www.swico.ch

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
Disti Award 2021
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER