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Zu Tisch, es ist angerichtet!

Zu Tisch, es ist angerichtet!

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/12 – Seite 2
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Unaufhaltsamer Preiszerfall

Was sich aber in diesem Jahr unaufhaltsam fortgesetzt hat, ist der Preiszerfall der Produkte, die wir täglich handeln. Man denke nur an Fernseher, die vor einigen Jahren noch die doppelte oder dreifache Summe gekostet haben. Einmal abgesehen vom Wegbröckeln der Marge, zieht diese Entwicklung noch eine andere Konsequenz mit sich, an die man nicht automatisch denkt: Längst liegen viele Produktpreise weit unter der Preisbereitschaft der Konsumenten – sprich dem maximalen Betrag, den ein Konsument für ein Produkt auszugeben bereit ist. Das heisst, als Konsumenten könn(t)en wir uns den Luxus leisten, mehr davon zu haben, öfter zu wechseln, grösser, mehr und schneller… Das widerspricht zukunftsweisenden Ideen wie Ressourcen zu sparen, die Umwelt zu schonen und die Wirtschaft nachhaltig aufzubauen. Aber diese Entwicklung und damit unser Konsumverhalten zeigen nun einmal in die entgegengesetzte Richtung. Der UBS-Konsumindikator von Ende Oktober unterstreicht denn auch bei Schweizer Konsumenten eine leicht steigende Kauflaune – hoffen wir auf viel Schnee fürs Jahresendgeschäft.

Verbrauchermarkt der Extreme

Wir sind in einem Verbrauchermarkt der Extreme. Und wir fühlen uns immer wieder vom schlechten Gewissen daran erinnert, dass wir weniger verbrauchen, weniger wegwerfen und mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag bringen sollten. Nicolas Hayek sagte einmal, dass wir die Konsumenten nicht dazu bringen werden, Ressourcen zu sparen, und dass wir die natürlichen Ressourcen besser nutzen müssten. Nur: Was passiert, wenn wir dazu gezwungen sind? Wenn die negativen Ereignisse sich mehren, sich Existenzängste breitmachen und die Leute auf ihrem angesparten Geld sitzenbleiben? Dann werden wir vermutlich auf sehr viel verzichten müssen, und das wiederum betrifft uns alle – auch als Händler. Ob und wann das eintrifft, ist schwer vorauszusagen.

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