Der Offertprofi: Das Auge isst mit - auch bei der Offerte

Der Offertprofi: Das Auge isst mit - auch bei der Offerte

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2022/03 – Seite 1
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26. Februar 2022 - von Christopher S. Kälin
Der Offertprofi: Das Auge isst mit - auch bei der Offerte
Christopher S. Kälin ist Managing Partner bei CSK Management (Quelle: CSK Management)
Hochwertige Produkte sind hochwertig verpackt. Das iPhone bekommen Sie schliesslich auch nicht in der braunen Papiertüte überreicht. Es ist wie im Restaurant: Ihr Rindsfilet ist mit hübschen Kräuterästchen kunstvoll ­dekoriert und auf dem Teller eindrucksvoll drapiert und nicht einfach draufgeklatscht (ja, das gilt sicher auch für das Tofu-Schnitzel). Und die Menükarte (sozusagen die Offerte des Wirts) ist im Gault-­Millau-Restaurant nicht auf 70-­­Gramm-­Kopierpapier im Arial-­Font bedruckt – nein, dickes, strukturiertes, wertiges Papier ist das!

Das Auge isst mit, das gilt insbesondere auch bei B2B-Offerten. Die SAP-­generierte Stück- oder Leistungsliste in Courier wirkt wenig appetitlich. ­Gerade kürzlich ist mir wieder eine Offerte über IT-Dienstleistungen für zwei Millionen Franken (!) als dröge Leistungsbeschreibung in Form von 32 Bullet Points mit technischem ­Tralalala in die Finger gekommen. Kaufen wollen? Nö!

Premiumprodukte verlangen Premiumverpackung

Also bitte: Offerieren Sie Ihre Premiumprodukte und -dienstleistungen auch mit einer ­Premiumverpackung. Das fängt bei der Rechtschreibung an: Tippfehler und andere Deutsch­fehler hinterlassen selten einen überzeugenden Eindruck. Und selbstverständlich darf in Ihrem Angebotsdokument auch die Sprache selbst ­etwas Aufmerksamkeit geniessen – gerade dann, wenn es sich um Textkonserven handelt, die Sie immer wieder für Angebote wieder­verwenden. Die Offerte sollte leicht verständlich, spezifisch und frei von Marketing-Gedöns sein (das wirkt wie Ketchup auf dem Chateaubriand).

Die Formatierung darf durchaus eleganter ­daherkommen als es die Standard-Vorlage in Word (Arial 12-Punkt…) oder der SAP-Konfigurator hergeben. Es lohnt sich, die Offert­vorlage professionell layouten zu lassen.
Am besten, Sie unterstützen die ­Wirkung Ihrer Verkaufsbotschaften mit Bildern und Fotos (und bitte keine langweiligen, sterilen Fotos aus billigen Bilderdatenbanken): Seeing is believing!
 
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Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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