Swisscom erhöht die Löhne 2021 um 0,8 Prozent

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(Quelle: Swisscom)
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9. Februar 2021 - Swisscom und die Sozialpartner haben sich geeinigt. Der Telekommunikationsanbieter erhöht die Löhne seiner Angestellten im laufenden Jahr um 0,8 Prozent.
Nach Lohnverhandlungen zwischen Swisscom und seinen Sozialpartnern, der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair, haben sich die Parteien geeinigt. Swisscom erhöht in der Folge die Löhne 2021 um 0,8 Prozent. Die Lohnerhöhung kommt ab 1. April 2021 den rund 14'000 Mitarbeitenden von Swisscom zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen. Um den speziellen Umständen des vergangenen Jahres Rechnung zu tragen, erhielten die Mitarbeitenden eine generelle Lohnerhöhung, die unterschiedlich hoch ausfällt, je nach der Lage ihres Lohnes im Lohnband, so das Unternehmen. Für Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, werden Einmalzahlungen ausgerichtet. Damit will Swisscom das ausserordentliche Covid-19-Jahr berücksichtigen. In den Verhandlungen wurde zudem der aktuell bestehende Gesamtarbeitsvertrag (GAV), dessen Laufdauer bis Ende Juni 2021 vereinbart war, um ein Jahr verlängert.

Swisscom-CEO Urs Schaeppi kommentiert die Lohnerhöhung wie folgt: "Die Swisscom-Mitarbeitenden haben 2020 in einem herausfordernden Umfeld grosses Engagement für unsere Kundinnen und Kunden und für Swisscom gezeigt. Mit dem diesjährigen Lohnabschluss bedanken wir uns herzlich dafür. Es ist uns wichtig, als guter Arbeitgeber neben attraktiven Nebenleistungen auch marktgerechte Löhne zu bezahlen. In diesem Sinne freue ich mich über die erzielte Einigung mit den Sozialpartnern."
Daniel Hügli, Zentralsekretär von Syndicom, erklärt derweil: "Der Lohnabschluss würdigt die Arbeit, welche die Swisscom-Mitarbeitenden besonders auch im vergangenen schwierigen Jahr erbracht haben. Indem die Lohnerhöhung künftig nicht mehr direkt von der individuellen Leistungsbeurteilung abhängt, wird eine Forderung von Syndicom erfüllt, wodurch der Beitrag aller Mitarbeitenden anerkannt und ihrer persönlichen Entwicklung Priorität eingeräumt wird – anhand von Förderungsgesprächen."

Und Robert Métrailler, Branchenleiter Kommunikation, sagt: "Transfair ist sehr zufrieden mit diesem starken Signal an die Mitarbeitenden, die in der Coronakrise Solidarität und Mut gezeigt haben. Ob zu Hause im Home Office oder draussen vor Ort, sie haben die Grundversorgung mit Telekommunikationsdiensten jederzeit sichergestellt. So haben sie ihren Teil dazu beigetragen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, die durch den Lockdown und das Social Distancing gelitten haben. Dieses hervorragende Ergebnis ist auch ein positives Beispiel einer starken Sozialpartnerschaft." (luc)

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