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Videokonferenzen als White-Label-Angebot für Integratoren

Videokonferenzen als White-Label-Angebot für Integratoren

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2020/06 – Seite 1
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6. Juni 2020 - Mit Veeting Rooms, einer Lösung des Schweizer Anbieters Veeting, kann jeder Integrator zum Videokonferenz-Anbieter werden und dabei noch zusätzliche Einnahmen generieren.
Videokonferenzen als White-Label-Angebot für Integratoren
Fabian Bernhard, Gründer und CEO, Veeting (Quelle: Veeting)
Videokonferenzlösungen respektive deren Anbieter gehören zweifelsohne zu den Gewinnern der Coronakrise. Das trifft auch auf den Schweizer Software-Hersteller Veeting zu, Anbieter der 2014 lancierten Lösung Veeting Rooms. In den letzten März- und April-Wochen musste Veeting die Kapazitäten verdreifachen und hat den Kundenstamm verfünffachen können, wie Fabian Bernhard, Gründer und CEO von Veeting, im Gespräch mit «Swiss IT Reseller» erklärt.

Allerdings unterscheidet sich Veeting Rooms in einigen Punkten von den gros­sen, internationalen Mitbewerbern wie Zoom, Google Meet oder Cisco Webex, die Corona-bedingt ebenfalls enorm Auftrieb bekamen. Veeting Rooms ist ausschliesslich auf Geschäftskunden ausgerichtet, wobei nicht die Kommunikation per Video im Zentrum steht. Vielmehr definiert sich Veeting Rooms als Konferenzlösung, um geschäftliche Meetings im virtuellen Sitzungsraum abzuhalten. Dass Video nicht das zentrale Element ist, erkennt man allein schon am Layout von Veeting Rooms, wo der Video-Teil auf die rechte Seite verschoben wird, während Elemente wie Whiteboard oder Dokumente den grossen Teil des Bildschirm-­Platzes einnehmen. Doch nicht nur funktional, sondern auch kommerziell gibt es Unterschiede. So gibt es keine werbefinanzierte Gratis-Version von Veeting Rooms, stattdessen werden Sitzungsräume vermietet, entweder im Abo für 39 Franken pro Monat oder pro Sitzung. Und nicht zuletzt ist die Lösung auch als White-­Label-Version erhältlich, die über Partner vertrieben wird – und zwar international. Von den aktuell rund 30 Veeting-­Vertriebspartnern sitzen nämlich nur deren drei in der Schweiz – eine Zahl, die das Unternehmen gerne erhöhen möchte, wie Fabian Bernhard erklärt.

Mindestens 25 Prozent Marge

Die vollständig anpassbare White-Label-Version, die man Partnern zur Verfügung stellt, unterscheidet sich bezüglich Funktionsumfang nicht von der Version, die Veeting selbst anbietet. Auch bezüglich Business-Modell sind die Angebote der Partner und von Veeting selbst identisch – auch die Partner vermieten Sitzungsräume an ihre Endkunden, einfach unter eigenem Namen. «Dabei bezieht der Partner die Räume bei uns zum Einkaufspreis und kann dann den Preis für seine Endkunden selbst festlegen. Das Geschäft ist volumenbasiert. Je mehr Räume der Partner verkauft, desto günstiger kann er bei uns einkaufen.»

Peoplefone – einer der Schweizer Wiederverkäufer von Veeting – bietet unter dem Namen Peoplefone Meet das Monatsabo bereits für 29 Franken an. «Letztlich kann jeder Partner den Endkundenpreis selbst festlegen – abhängig auch von den Zusatzservices, die er anbietet. Je nach Endkundenpreis beträgt die Marge circa 25 Prozent. Mit entsprechend hohem Volumen kann sie auch ­50 Prozent oder mehr erreichen.»

Partner mit einem eigenen Datacenter haben auch die Möglichkeit, «ihre» Version von Veeting Rooms auf den eigenen Servern zu betreiben. Ansonsten kann der Partner die Lösung als Service vom Hersteller beziehen, wobei Veeting verspricht, selbst alle Server in der Schweiz zu betreiben. Unabhängig vom Betriebsmodell erklärt der Veeting-CEO, dass abgesehen von den Setup-­Aufwänden beim On-Premise-Betrieb keine initialen Investitionen vom Partner getätigt werden müssen. «Das Investment vom Partner muss lediglich im Marketing passieren – wobei wir hier mit Material Unterstützung leisten – und natürlich beim Aufbau von Know-how. Daneben verlangen wir ein gewisses Commitment vom Partner, er muss im Minimum 20 Räume verkaufen, wofür wir ihm im Sinne einer Ramp-up-Phase genügend Zeit einräumen.»
 
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