Bundesrat erhöht Internet-Mindestgeschwindigkeit

Bundesrat erhöht Internet-Mindestgeschwindigkeit

(Quelle: admin.ch)
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
31. Oktober 2019 - Die Grundversorgung mit Internet-Zugang soll künftig mindestens 10 Megabit pro Sekunde Download-Speed bieten. An seiner Sitzung vom 30. Oktober hat der Bundesrat zudem beschlossen, die modernisierte Datenschutzkonvention des Europarats zu unterzeichnen.
An seiner Sitzung vom 30. Oktober hat der Bundesrat eine Motion des Bündner CVP-Nationalrats Martin Candinas in die Praxis überführt: Die Mindest-Downloadgeschwindigkeit in der Internet-Grundversorgung soll von 3 auf 10 Megabit pro Sekunde erhöht werden. Der neue Mindest-Speed gilt ab 1. Januar 2020. Für die Umsetzung ist die Grundversorgungs-Konzessionärin Swisscom zuständig. Obwohl auch die neue Mindestgeschwindigkeit ziemlich niedrig ausfällt, soll sie laut Bundesrat Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen, die in Gebieten ohne bessere Alternativen wohnen: "Die schnellere Verbindung erhöht die Möglichkeiten zur Teilnahme am sozialen und wirtschaftlichen Leben der betroffenen Bevölkerung übers Internet. Zudem wird in Mehrpersonenhaushalten das gleichzeitige Nutzen von Internetdiensten und -anwendungen verbessert."

Des Weiteren hat der Bundesrat beschlossen, das Änderungsprotokoll zur Datenschutzkonvention 108 des Europarats zu unterzeichnen. Der Beitritt zur modernisierten Datenschutzkonvention – die ursprüngliche Version hatte die Schweiz schon 1997 ratifiziert – habe für die Schweiz sowohl in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre als auch für den internationalen Datenverkehr grosse Bedeutung. Sie verstärke den Schutz der Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn Personendaten in einem der Vertragsstaaten bearbeitet werden und vereinfache den Datenaustausch. (ubi)

Weitere Artikel zum Thema

Swico bekommt mit Judith Bellaiche eine Stimme im Nationalrat
21. Oktober 2019 - Die Swico-Geschäftsführerin Judith Bellaiche wurde in den Nationalrat gewählt. Damit erhält der Interessensverband für die Schweizer ICT-Branche ein starkes Sprachrohr in Bundesbern.
Das meinen National- und Ständeratskandidaten zur Digitalisierung
25. September 2019 - Der Digitalisierungsmonitor 2019 von Swico zeigt, wie die Schweizer Politiker zur Digitalisierung stehen. Allerdings haben nicht einmal ein Fünftel der angefragten Parlamentskandidaten alle Fragen beantwortet. Jene, die an der Befragung teilgenommen haben, sehen mehr Chancen als Risiken.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort:
Name:
E-Mail:
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER