Cisco: "Alle Parteien können profitabel arbeiten"

Cisco: "Alle Parteien können profitabel arbeiten"

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/07 – Seite 1
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7. Juli 2018 - "Swiss IT Reseller" sprach mit Roman Schmid, Head of Partner & Solutions Organisation bei Cisco Schweiz, über Business-Entwicklungen im Schweizer Channel und Software-Entwicklungen auf Cisco-Plattformen.
Cisco:
"Der klassische Cisco-Partner muss sich auch in Richtung Software bewegen." Roman Schmid, Head of Partner & Solutions Organisation, Cisco (Quelle: Cisco)
Die Cisco Live! 2018 hat aus Sicht der internationalen Cisco-Partnerlandschaft im Grossen und Ganzen den einen Stein auf dem anderen gelassen. "Swiss IT Reseller" hat sich im Nachgang des Events trotzdem mit Roman Schmid, dem Schweizer Channel-Verantwortlichen des Netzwerkriesen, zusammengesetzt, um über den Stand des Channels und die besonders interessanten Aspekte des Anlasses zu sprechen.

"Bis vor zwei bis drei Jahren hat im Channel sehr viel Konsolidierung stattgefunden, seitdem hat das aber abgenommen. In der Folge heisst das, dass unter den heutigen Marktbedingungen alle Parteien profitabel arbeiten können", fasst Schmid die Lage des Channels zusammen. Er sieht in den nächsten Jahren jedoch eine neue Konsolidierungswelle auf die Schweiz zukommen und erläutert die Gründe folgendermassen: "Zum einen werden internationale Partner, vornehmlich IT Service Provider, die noch nicht in der Schweiz angesiedelt sind, einen Fuss in die Türe setzen wollen. Zum zweiten ist die Transformation, die wir gerade erleben, eine Software-Transformation." Letztere, so Schmid, verlange auch Einsatz von Seiten der traditionellen Partner: "Ein guter Partner musste früher primär Hardware-Integrationen in bestehenden Kunden­umgebungen vornehmen. Mit Produkten wie beispielsweise DNA Center und Meraki oder im Kollaborationsbereich Webex Teams bestehen heute viele Möglichkeiten für Software-Integrationen. Das heisst, dass sich der klassische Cisco-Partner auch in Richtung Software bewegen muss." Abschliessend fasst er zusammen: Der Markt sei gesund, in der Schweiz werde weiter investiert, die Konkurrenz mache ebenfalls einen guten Job und sei mit sehr wenigen Ausnahmen profitabel.

Beidseitiges Vertrauen

Auch das Verhältnis zu den Partnern sei weiter sehr gesund, wie die interne Partner Survey dieses Quartals zeige. "Für mich sind in der Umfrage die Profitabilität und der Trust Level die wichtigsten Faktoren", erklärt Schmid. Der Trust Level sei in den letzten Quartalen kontinuierlich gestiegen und sei weiterhin positiv, was auch zu einer positiven Partnerlandschaft führe. Das Verhältnis komme aber nicht von ungefähr, so Schmid: "Die Strategie, die wir mit Chuck Robbins als CEO vor zweieinhalb Jahren angekündigt haben, funktioniert, das schafft Vertrauen in die Firma." Spürbar sei für ihn in der Folge auch das Vertrauen der Partner in das Produkteportfolio von Cisco. Relevant seien also das Vertrauen in die Firma, in die Strategie und letztlich das Vertrauen zwischen Cisco und lokalen Partnern, fasst Schmid zusammen. "Wir kommunizieren aussergewöhnlich offen mit unseren Partnern und heben uns damit auch von unseren Mitbewerbern ab."
 
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