Salt schreibt wieder schwarze Zahlen

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(Quelle: Salt)
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7. März 2017 - Im Jahr 2016 hat Salt einen Gewinn 98,1 Millionen Franken notieren können. Der Umsatz schrumpfte hingegen um 12,2 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken.
Salt hat die Geschäftszahlen des Geschäftsjahres 2016 offengelegt und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. So hat die Salt-Muttergesellschaft Matterhorn Telecom Holding bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr ein Reingewinn von 98,1 Millionen Franken notiert werden konnte. 2015 musste der Telekommunikationsanbieter einen grossen Verlust von 100,6 Millionen Franken hinnehmen. Laut Salt ist das positive Resultat in erster Linie einer Kostenreduktion in allen Bereichen zuzuschreiben. Demnach soll der Telekommunikationsanbieter die kommerziellen Kosten, die IT- und Netzwerkkosten sowie Personalkosten im vergangenen Jahr massiv gesenkt haben.

Die geringeren Kosten hatten dementsprechend auch einen positiven Einfluss auf den Betriebsgewinn, der vor Abschreibungen und Steuern (EBITDA) um 6,1 Prozent auf 437,9 Millionen Franken stieg. Nicht enthalten in der Zahl sind Einmaleffekte wie die Restrukturierung und die Aufwendungen für den Namenswechsel, die das Ergebnis im vergangenen Jahr negativ beeinflusst haben. Nimmt man diese Aufwendungen in die letztjährige Rechnung mit rein, dann verbesserte sich der unbereinigte EBITDA gar um 24 Prozent auf 428,4 Millionen Franken. Der Umsatz schrumpfte indes um 12,2 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken. Salt verlor im vergangenen Jahr 7,5 Prozent seiner Kunden und zählt noch 1,87 Millionen Mobilfunkkunden. Vor allem bei den Prepaid-Kunden musste Salt einen Rückgang von 23,3 Prozent auf 669'000 Kunden hinnehmen. Bei den Abonnementen konnte der Telekommunikationsanbieter ein Plus von 4,5 Prozent auf 1,203 Millionen Kunden verzeichnen.
Darüber hinaus scheinen sich die Bemühungen um den Einstieg von Salt ins Festnetzgeschäft zu konkretisieren: Die Investitionen für ein Angebot auf Glasfaser umfassten gemäss Geschäftsbericht rund 104 Millionen Franken. Dies könnte mit den Abschlüssen mit diversen Glasfaserbetreibern zur Layer-1-Nutzung der Netze zusammenhängen. Über den Umfang eines Festnetzangebots hat sich Salt bisher nur bedingt geäussert, jedoch die Pläne zu keinem Zeitpunkt dementiert. Salt soll noch in diesem Jahr mit einem Festnetzangebot an den Markt gehen. (asp)

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