Swico mit markantem Mitgliederzuwachs
Quelle: Swico

Swico mit markantem Mitgliederzuwachs


Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2015/06

     

Swico vermeldet einen deutlichen Mitgliederzuwachs: Innert Jahresfrist sind 50 Firmen neu Mitglieder des ICT-Anbieterverbandes geworden. Offenbar zählen gerade in struben Zeiten Unternehmen auf starke Verbände, welche ihre Interessen mit Nachdruck vertreten. Im Rahmen der
Swico-GV sprach sich Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer für eine global vernetzte Schweiz aus, welche ihre Prosperität mit Freihandelsabkommen, multilateralen Verträgen und ganz besonders mit den Bilateralen sichert.
In einem engagierten, in freier Rede vorgetragenen Referat, machte Heinz Karrer als Präsident von Economie­suisse an der Swico-GV klar, weshalb die Schweiz existenziell auf den wirtschaftlichen Austausch mit anderen Ländern und insbesondere mit der EU angewiesen ist. In seinem Plädoyer zeigte er sich skeptisch gegenüber einer raschen Volksabstimmung in dieser Frage, machte aber keinen Hehl daraus, dass die Wirtschaft für den Erhalt der Bilateralen kämpfen müsse.

Aktive Mitgliederakquisition


Während die statutarischen Traktanden im Rahmen der GV erwartungsgemäss wenig zu reden gaben, war die Präsidialadresse von Swico-Präsident Andreas Knöpfli den laufenden und neuen Projekten des Verbands gewidmet. Die im Vorjahr vom Vorstand in Aussicht gestellte Initia­tive zur Erhöhung des Mitgliederbestandes war offensichtlich von Erfolg gekrönt: Seit der letzten Generalversammlung haben genau 50 weitere Unternehmen der ICT-Wirtschaft ihren Beitritt erklärt, so dass der nationale ICT-Anbieterverband nun 428 Mitglieder umfasst. Die aktive Akquisitionspolitik soll fortgesetzt werden, um den Verband weiter zu stärken. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erkennen immer mehr Unternehmen, dass sie über breit abgestützte, aktive Verbände Einfluss auf die Politik nehmen müssen. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt sinnvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, welche für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit unerlässlich sind.

Verhaltenskodex setzt sich durch

Knöpfli zeigte sich sehr zufrieden darüber, dass es gelungen sei, einen Verhaltenskodex für die ICT-Branche zu schaffen und bei den Mitgliedern zu verankern. Der Kodex ist nicht nur für Swico-Mitglieder massgebend, sondern soll auch in die ganze Branche ausstrahlen: Swico-Mitglieder sind nämlich gehalten, auch von ihren Lieferanten die Einhaltung der Regeln einzufordern. Knöpfli betonte, dass diese ethischen Leitlinien nicht von oben herab dekretiert wurden, sondern in einem intensiven Dialog mit verschiedenen Verbandsgremien sowie auch mit den Mitgliedern entwickelt wurden, so dass diese nun auch voll dahinter stehen. Der Verhaltenskodex verkörpert den Willen der Branche, auch oder gerade in einem wettbewerbsintensiven Umfeld Integrität hoch zu halten. Selbst Firmen, welche zum Teil als internationale Tochtergesellschaften sogar weiter gehende interne Richtlinien haben, befürworten die Lancierung des Swico-Verhaltenskodex ausdrücklich, da sie damit nach aussen kommunizieren können, dass sie «Schweiz-compliant» sind.



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