16,5 Kilo Elektroschrott pro Einwohner

16,5 Kilo Elektroschrott pro Einwohner

(Quelle: Swico Recycling)
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8. Juli 2015 - Die Schweizer Einwohner haben 2014 insgesamt 136'209 Tonnen Elektroschrott produziert, sprich 16,5 Kilogramm pro Person. Der grösste Teil des Abfalls ist dabei im Bereich Haushaltsgeräte angefallen.
Sens und Swico haben die aktuellsten Zahlen zur Elektroschrott-Entwicklung in der Schweiz veröffentlicht. Demnach verzeichneten die beiden Rücknahmesysteme Sens E-Recycling und Swico Recycling im vergangen Jahr 136'209 Tonnen Elektroschrott. Dies entspricht rund 16,5 Kilogramm pro Einwohner der Schweiz. Den grössten Teil des Elektroschrotts machten dabei Haushaltsgeräte und Leuchtmitttel aus, sie vereinen 57 Prozent des Abfalls auf sich. 43 Prozent des Schrotts haben derweil Altgeräte aus Informatik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik beigesteuert.

Im Bereich Haushaltkleingeräte ist insgesamt eine Menge von 25'418 Tonnen Elektroschrott zusammen gekommen. Gegenüber Vorjahr kommt dies einer Zunahme um 9 Prozent gleich. Zurückzuführen sei die Zunahme unter anderem auf die kürzere Lebensdauer und auf Altgeräte aus dem grenzüberschreitenden Einkauf, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Bereich Haushaltsgrossgeräte stagniert die Abfallmenge bei 48'096 Tonnen, wohingegen bei den Leutmitteln eine Abnahme von 5 Prozent festgestellt wurde. Die Photovoltaik-Module, die seit 2014 zurückgenommen werden, bescherten einen Elektroschrott von 73,3 Tonnen.
Im Bereich Informatik, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation, der insgesamt 58'612 Tonnen Schrott verursacht hat, sind die Spitzenreiter mit rund 13'000 Tonnen – und damit einem Plus von satten 17 Prozent – die Geräte aus dem Unterhaltungselektronik-Segment. Hierzu werden die TV-Geräte nicht gezählt. Bezüglich TV-Geräte lässt sich vermerken, dass die Rückgabe von Flachbildschirmen um 14 Prozent gesteigert wurde, während die Menge an Röhrenfernsehern nur um 5,2 Prozent zugenommen hat. Im Bereich PC-Monitore ist die Rücknahme von Röhrenbildschirmen gar um 25 Prozent gesunken, während die Menge der Flachbildschirm-Monitore um 16 Prozent zugelegt hat. (af)

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