Netgear will hierzulande wachsen
Quelle: Netgear

Netgear will hierzulande wachsen

Netgear hat ein neues Incentive-Programm lanciert, das ohne feste Umsatzvorgaben auskommt. Ziel ist es, in der Schweiz damit ein zweistellies Wachstum erzielen.
7. September 2014

     

Im Juli dieses Jahres ist Netgear im Raum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) mit einem neuen Incentive-Programm für Vertriebspartner gestartet, das sich dadurch auszeichnet, dass den Partnern keine festen Umsatzziele auferlegt werden. Zudem erhalten neue Partner für ihr erstes Projekt mit einer Netgear-Readydata-Lösung einen Preisnachlass von 25 Prozent. Ziel des neuen Programmes ist es, das EMEA-Vertriebsnetzwerk auszubauen.


KMU im Fokus
Ansprechen will der Netzwerk-Spezialist mit diesem Incentive-Programm insbesondere KMU, da diese heute die gleichen oder zumindest vergleichbare Anforderungen an ihre Netzwerk-Infrastruktur haben wie die grossen Unternehmen, erklärt Michael Schäfer, Sales Manager Schweiz der Commercial Business Unit von Netgear, auf Nachfrage von «Swiss IT Reseller». Die entsprechenden Lösungen kämen aber häufig von Enterprise-Anbietern, die den Partnern oft recht hohe Umsatzvorgaben für eine Vendor-Reseller­-Partner­schaft unterbreiten. «Die Umsatzziele und der Zeit- und Kostenaufwand, die meist von Enterprise-Anbietern gefordert werden, sind oftmals mit den Geschäftsmodellen der Reseller, die den KMU-Bereich betreuen, nicht vereinbar», führt Schäfer aus. «Netgear möchte diesen Umstand ändern und seinen Vertriebspartnern beziehungsweise deren Kunden den Zugang zu kostengünstigeren Alternativen mit den gleichen Leistungen sowie attraktiven Margen für Händler ermöglichen.»

Sommerpause als Chance

Dass Netgear im Juli mit dem neuen Partnerprogramm gestartet ist, kommt nicht von ungefähr. So erläutert Schäfer: «Gerade in der Sommerpause überlegen sich sehr viele unserer Partner und auch neue potentielle Partner, wie sie das dritte und vierte Quartal im Jahr angehen und was sie gewinnbringend in ihre Vertriebsstrategien aufnehmen können. Netgear will diesen Zeitraum nutzen, um zum einen auf seine Storage-Lösungen und zum anderen auf die einfachen Autorisierungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.» Aus­serdem ist Schäfer der Ansicht, dass in der heutigen Zeit, in der das ständig wachsende Datenaufkommen Unternehmen aller Grössen – aber eben insbesondere Unternehmen aus dem KMU-Umfeld – belastet, Storage-Lösungen eine der attraktivsten Business-Möglichkeiten darstellen. Back-up, Recovery und Archivierung seien demnach nach wie vor die Nummer Eins für viele IT-Manager

Teilnahme an Powershift-Programm vorausgesetzt

Damit Interessenten aber auch von dem Incen­tive-Programm profitieren können, wird vorausgesetzt, dass sie Mitglied im Netgear-Powershift-Partnerprogramm sind. Ausserdem sollten sie natürlich Interesse an Storage-Konzepten für kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchenbereichen haben.
Im Gegenzug soll den Partnern im Rahmen des Programmes mehr Flexibilität ermöglicht werden. «Das unkomplizierte Reseller-Autorisierungs-Programm vermittelt das nötige Know-how ohne zusätzliche Kosten und mit vertretbarem Aufwand, während gleichzeitig Projektregistrierung und damit verbundener Projektschutz für Fairness und ordentliche Margen sorgen», so Schäfer. Hierzu bietet Netgear Gewillten aus­serdem Schulungen und Webinare. Diese sollen den Partnern den Einstieg sowie den Ausbau des Verkaufs von Storage-Lösungen erleichtern.
Während das Powershift-Programm den Partnern die Möglichkeit gibt, sich auf den drei verschiedenen Niveaus Powershift, Powershift Platinum und Powershift Platinum Plus zu autorisieren – die Partnerstufen unterscheiden sich in der Art der Betreuung durch Netgear und durch ihr jeweiliges Commitment –, wird beim Incentive-Programm nicht zwischen verschiedenen Stufen unterschieden.


Zweistelliges Wachstum in der Schweiz

Derzeit verzeichnet Netgear in der Schweiz rund 2500 kaufende Partner. Davon haben 150 dieser Partner auch Netgear Storage in ihrem Portfolio. Bis Ende des Jahres soll sich diese Zahl dank dem neuen Incentive-Programm im zweistelligen Bereich verändern. «Vor allem in den Regionen, in denen wir von der Händlerdichte her noch Poten­tial sehen. Uns geht es mit unserem Programm nicht darum, eine Konkurrenzsituation im Schweizer Markt zu schaffen, sondern darum, die Partner zu erreichen und zu entwickeln, die an einer ernsthaften Zusammenarbeit interessiert sind», präzisiert Schäfer. Bestehenden Partnern versichert er zudem, dass sie auch weiterhin mit gleicher Intensität betreut werden wie bisher.
(af)



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