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Annette Mägerle - Die Globetrotterin

Annette Mägerle - Die Globetrotterin

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/06 – Seite 1
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8. Juni 2014 - Der Weg von Annette Mägerle führte sie über die Modebranche in die IT. Heute leitet sie erfolgreich den PC-Assemblierer Brentford, den sie einst zusammen mit ihrem Mann kaufte.
Annette Mägerle - Die Globetrotterin
Annette Mägerle wirft im Tempel Wat Po in Bangkok Münzen in Kupferkessel, was Glück bringen soll. (Quelle: Brentford)
Die erste Pilotin bei der Swissair zu werden – das war der Wunsch von Annette Mägerle, Geschäftsführerin der Chamer PC-Schmiede Brentford. «Weil ich aber schon immer eine Brille tragen musste und das dazumal noch ein Ausschlusskriterium war, musste ich diesen Traum leider begraben», erinnert sich die heute 47-Jährige. So entschied sie sich als Alternative für ein Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule St. Gallen – «ich wusste nicht, was ich werden wollte, aber nach einem Studium an der HSG stehen einem viele Türen offen». Ihr Weg führte sie schliesslich in die Modebranche und zu C&A. Ausschlaggebend dafür war das Traineeprogramm des Moderiesen, das einen neunmonatigen Auslandsaufenthalt in Brüssel beinhaltete. «Ich hatte bereits vor der Matura einige Monate in Los Angeles verbracht und wusste, dass mir Auslandsaufenthalte gut tun», so Mägerle. Zurück aus Brüssel landete sie im Einkaufs- und Produktemanagement-Team von C&A. «Das war eine gute Zeit, erlaubte mir der Job doch, meine Reiseleidenschaft trotz fehlendem Pilotenschein auszuleben.»
Als C&A nach sechs Jahren den Einkauf in ganz Europa zentralisierte, gelangte Mägerle in ein internationales Team und sie musste ihren Arbeitsort nach Düsseldorf verlegen. «Die ganze Woche in einem Hotel in Düsseldorf zu verbringen, hat mir aber nicht gefallen», erklärt sie, weshalb sie zu Esprit wechselte. Dort war sie als Retailmanager für die rund 30 Esprit-Läden in der Schweiz verantwortlich. «Hier bin ich das erste Mal in eine Führungsposition gerutscht und hatte auf einmal über 100 Mitarbeiterinnen unter mir. Das war sehr spannend», erinnert sie sich. Einziger Wermutstropfen: Das Reisen fehlte ihr sehr. Und so zögerte sie nicht lange, als sie vom Versandhaus Spengler abgeworben wurde, wo sie während rund drei Jahren viel unterwegs war – bis zu diesem Schlüsselerlebnis: Mägerle war einmal mehr beruflich in London und wurde dabei von einer Freundin begleitet, mit der sie anschliessend privat noch einige Tage in der Stadt an der Themse verbrachte. «Meine Freundin war begeistert von den Taxis und Telefonkabinen in London, wie man sie aus Film und Fernsehen kennt. Ich hingegen habe das alles gar nicht mehr wahrgenommen. In diesem Moment wurde mir klar, dass es Zeit ist, etwas anderes zu machen», erinnert sich Mägerle.
Nach einem Zwischenstopp in der Unternehmensberatung bei KPMG, wo sie im Rahmen eines VoIP-Projekts für Cablecom erstmals mit IT ausserhalb der Anwenderseite in Kontakt kam, landete Mägerle schliesslich bei Swisscom Fixnet. Als nach rund fünf Jahren der Merger mit Bluewin kam – «und alle interessanten Positionen mit Bluewin-Personen besetzt wurden» –, wechselte sie zu Swisscom IT Services, wo sie Marketing und Kommunikation verantwortete.
 
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