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Channel Insight: Fehlt Wachstum in der IT-Industrie?

Channel Insight: Fehlt Wachstum in der IT-Industrie?

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/06 – Seite 1
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8. Juni 2014 - Von Manfred Steinhardt
Channel Insight: Fehlt Wachstum in der IT-Industrie?
Nach einer betriebs- wirtschaftlichen Ausbildung an der Universität Köln begann die berufliche Karriere von Manfred Steinhardt 1982 in einer Schweizer Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft. (Quelle: zVg)
Der französische Philosoph Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal sehr treffend: Wenn man den Wind der Veränderung spürt, soll man Windmühlen und nicht Mauern bauen! Diese Philosophie bedeutet für die IT-Branche, dass massiv in Windmühlen investiert werden müsste. Europa befindet sich tendenziell auf dem absteigenden Ast und das Wirtschaftswachstum findet nur noch sehr bedingt statt. Können wir trotzdem mit einem gesunden Optimismus in die Zukunft schauen? Eine Faustregel besagt: Wenn in einem Land das Bruttosozialprodukt um mehr als 1 Prozent gesteigert werden kann, dann wird wieder vermehrt in IT-Ausrüstung investiert. Trotzt Bevölkerungsrückgang, Marktsättigung und wenig neuen Top-Innovationen könnte der IT-Markt 2014 wieder wachsen, Ersatzbedarf soll das Wachstum treiben. Ähnlich vage Prognosen kennen wir von den Muotathaler Wetterpropheten, welche mit einer ihrer mehreren Aussagen immer recht haben.

Falsche Sicherheit


Viele Geschäftsmodelle bauen heute noch auf reinem Wachstumsdenken auf. In Businessplänen werden Zahlenreihen über die nächsten Jahre hochgerechnet und suggeriert, dass mit X mehr Mitarbeitern ein Y-prozentiges Umsatzwachstum erzielt werden kann. Es werden teure Strukturen aufgebaut, damit das Unternehmen darauf ausgerichtet werden kann. Vielfach wird negiert, dass es auch eine Marktsättigung geben kann und der Markt «plötzlich» kein oder nur noch wenig Wachstum hergibt. Die Marktkonsolidierung nimmt ihren Lauf und Wachstum gibt es nur noch sehr begrenzt in Marktnischen. Business-Pläne können dann schnell von der Aktualität überholt werden, Strukturen können aber oft nicht parallel und just in time dazu angepasst und abgebaut werden, was negative Auswirkungen auf die operative Unternehmensentwicklung hat.
 
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