ICT-Markt auf Vorjahresniveau

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/11 – Seite 1
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8. November 2012 - Von Philipp A. Ziegler

2012 befinden sich die Ausgaben im B2B-ICT-Markt fast auf Vor­jahresniveau. Dabei geben KMU mehr Geld aus als die Grossen.
ICT-Markt auf Vorjahresniveau
(Quelle: MSM Research)
2012 verharren die Ausgaben für die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) in der Schweiz leicht abgeschwächt auf dem Stand des Vorjahres, wie eine Untersuchung von MSM Research zeigt. Für die Studie wurden 300 Unternehmen zu ihren Budgets und Ausgaben, sowie 113 Unternehmen zu qualitativen Themen befragt.
Vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage müssen viele Unternehmen weiter Kosten einsparen. Dabei macht der Rotstift auch vor den Budgets für ICT nicht halt. Laut MSM-Research-Studie werden im laufenden Jahr 16,1 Milliarden Franken für ICT-Produkte, -Lösungen und -Services im B2B-Umfeld ausgegeben. Damit haben die Unternehmen ihre Budgets im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 0,6 Prozent oder 103,5 Millionen Franken gekürzt.
Die von MSM Research prognostizierte rote Null mit Blick auf das Wachstum 2012 wird vor allem von drei Faktoren beeinflusst: dem Ausgabeverhalten der KMU, der Industrie und der weiteren Verbreitung von Cloud Computing Services.

Ausgabeverhalten der KMU und Schrumpfkur für die Industrie

Knapp zwei von drei Franken verdienen die ICT-Anbieter im Schweizer Markt mit Aufträgen und Projekten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit bis zu 499 Mitarbeitern. Denn im Vergleich zu grossen Unternehmen sind KMU eher in der Lage, agil und schnell auf Veränderungen der wirtschaftlichen Lage zu reagieren. Ausserdem haben die KMU für 2012 eine Aufstockung ihrer ICT-Budgets um 0,8 Prozent geplant.
Derweil schrumpfen die ICT-Ausgaben 2012 im Branchenvergleich in der Industrie am stärksten. Auch wenn die derzeitige Lage für viele Unternehmen im Vergleich zur Finanzkrise vor drei Jahren etwas mehr Spielraum zur Anpassung und Neuausrichtung bietet, besteht die Gefahr weiterer Budgetkürzungen, wenn die negativen ökonomischen Einflussfaktoren bestehen bleiben. Insgesamt werden die Industrieunternehmen – die hierzulande 25 Prozent am gesamten B2B-ICT-Markt ausmachen – ihre Budgets 2012 um durchschnittlich 4 Prozent senken.
Für die kommenden zwölf Monate rechnen nur noch 44,4 Prozent der Befragten mit keinen negativen Auswirkungen auf die aktuelle Budget- und Projektsituation. Die Hälfte der Unternehmen jedoch geht davon aus, dass weiter gespart werden muss und Projekte deshalb auch gekürzt, verschoben oder gestoppt werden könnten.
 
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