«Oracle ist kein Systemintegrator»

«Oracle ist kein Systemintegrator»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/11 – Seite 1
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4. November 2012 - Oracle hat an der Openworld ein neues Cloud-Partnerprogramm lanciert, das Oracles Wandel in Richtung Services-Geschäft unterstreicht und den auch die Partner vollziehen sollen.
«Oracle ist kein Systemintegrator»
Marc Meignier, Director Alliances & Channels, Oracle Switzerland: «Wir haben weltweit 2000 Kunden, die Oracle direkt angeht. Die restlichen Kunden gehören bezüglich Reselling den Partnern.» (Quelle: Oracle)
Oracle hat seine Hausveranstaltung Openworld 2012 dazu genutzt, ein neues Cloud-Programm für den Channel zu präsentieren. «Swiss IT Reseller» hat mit Marc Meignier, Director Alliances & Channels bei Oracle Switzerland, über das neue Programm sowie den Wandel des Geschäfts in Richtung Services und die Rolle des Channels dabei gesprochen.

Swiss IT Reseller: An der diesjährigen Hausmesse Openworld hat Oracle ein neues Cloud-Partnerprogramm angekündigt. Was ist daran neu?
Marc Meignier, Director Alliances & Channels, Oracle Switzerland:
Das neue Partnerprogramm für die Cloud besteht aus zwei Teilen: einen für die Infrastruktur und einen für den Applikations-Layer. Und in beiden Bereichen können sich Partner nun spezialisieren, damit sie Cloud-Services von Oracle anbieten können. Dabei wird die Infrastruktur für die Cloud-Services entweder im Rechenzentrum von Oracle bereitgestellt oder kann direkt beim Kunden selbst stehen – mit demselben Service-Level. Die Infrastruktur, die auf Exadata und der Exalogic Elastic Cloud basiert, bleibt aber immer im Besitz von Oracle.
Wann startet das Cloud-Partnerprogramm?
Es ist ab sofort verfügbar. Wir haben weltweit etwa 200 Partner, die sich auf die Fusion-Applikationen von Oracle spezialisiert haben und sich am ehesten für das Oracle-Cloud-Programm engagieren werden. Es gibt aber keine Restriktionen für andere Partner, denn wir möchten den Cloud-Bereich vorantreiben. Aber das traditionelle Geschäft wird natürlich auch weitergeführt.

Aber es wird weniger wichtig?
Das würde ich nicht sagen. Die ganze IT-Industrie befindet sich im Wandel. Es gibt einen Wechsel bezüglich Mentalität und Gewohnheiten. Dennoch generieren wir noch immer einen signifikanten Anteil des Umsatzes durch unser Standard-Business. Aber die Zahl der Kunden, die sich in Richtung Fusion-Applikationen und Services bewegen, nimmt stark zu. Dabei wächst das Geschäft mit Engineered Systems – komplett integrierte Lösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche – am schnellsten. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2012 konnten hier 274 Millionen Dollar verbucht werden. Zum Vergleich: Im gesamten Fiskaljahr 2011 waren es 300 Millionen Dollar.
 
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