x
Ihr Ad-Blocker ist aktiviert
Bitte schalten Sie für diese Webseite den Ad-Blocker und den Schutz vor Aktivitätenverfolgung aus.

Knatsch um "Fusion": Schweizer Firma mahnt deutsche Händler ab

Knatsch um "Fusion": Schweizer Firma mahnt deutsche Händler ab

Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
6. März 2012 - Um die Bezeichnung "Fusion" ist ein Namensrechtsstreit zwischen dem Unternehmen Arctic Switzerland und AMD Deutschland entstanden. Leiden müssen offenbar deutsche Händler, der Schweizer Channel blieb bis jetzt verschont.
Knatsch um
Stein des Anstosses: AMDs Bezeichnung Fusion für integrierte CPUs und GPUs (hier im Bild AMDs Fusion-Logo). (Quelle: AMD)
Arctic Switzerland, ein auf CPU- und GPU-Kühlsysteme spezialisierter Anbieter mit Sitz in der Schweiz, steckt in einem Knatsch mit AMD Deutschland, wie "Heise" schreibt. Dabei soll es um den Begriff "Fusion" gehen, den AMD für seine integrierten Prozessoren mit Grafikchip verwendet. Arctic hingegen verkauft Netzteile unter dem Namen "Fusion" und hat diesen als europäische Marke geschützt.

Gemäss Arctic verletzen nun alle Anbieter von Geräten, die mit der Bezeichnung "Fusion" angeboten werden, diese Markenrechte, und Arctic soll versucht haben, mit AMD eine einvernehmliche Lösung zu finden – dies jedoch vergebens, wie es heisst.

Deshalb sah sich Arctic laut "Heise" gezwungen, sich direkt an den Handel zu wenden und 18 Händler in Deutschland, Österreich und Frankreich Anfang Jahr in einem Schreiben aufzufordern, den Vertrieb von AMD-Fusion-Notebooks einzustellen. Mitte Februar soll an den Online-Shop von Media Markt gar eine einstweilige Verfügung gegangen sein. Und nun werden offenbar an erste Händler, die nicht reagiert hätten, Abmahnungen verschickt, so "Heise". Peter Jankowski, Sales Director bei Arctic, wird in dem Artikel zitiert, dass man dem Handel nicht Schaden wolle, aber keine andere Möglichkeit sehe, seine Markenrechte durchzusetzen, nachdem AMD nicht reagiere.
Händler in der Schweiz wurden von Arctic nicht angegangen, wie Peter Jankowski auf Anfrage von "Swiss IT Reseller" Auskunft gibt. Auch sei man nie gegen kooperative Händler irgendwo anders vorgegangen, und werde das auch in Zukunft nicht tun. Jankowski erklärt: "Obgleich es denkbar wäre, liegt uns nichts daran, gegen Händler oder Distributoren vorzugehen. Leider werden wir aber dazu gezwungen. Gemäss AMD liegt das Verschulden beim Channel und/oder Händler. AMD habe Fusion nie gebraucht und den Channel und/oder Händler nicht autorisiert, diesen Begriff zu gebrauchen." AMD Deutschland verkaufe auch keine oder keine nennenswerten Stückzahlen an Chipsätzen und APUs, ergänzt der Arctic-Mann. Dies werde von ausserhalb Europas getätigt und daher unterliege AMD bezüglich dieser Verkäufe nicht dem Europäischen Gesetz. "Die Verantwortung, Europäische Gesetze einzuhalten, geht an die Distributoren und Händler über." (mw)

Kommentare

Mittwoch, 7. März 2012 Alex
Lieber Pascal Wie in allen Dingen sollte man sich als Fachhändler nie auf einen Hersteller einschiessen. So ist weder dem Kunden noch der Branche geholfen. übrigens: Die Firma heisst INTEL - Pentiums gibt es seit einiger Zeit nicht mehr ;)

Mittwoch, 7. März 2012 Pascal
Da AMD dies nicht einsieht, ist klar nur Pentium-Geräte zu vcerkaufen. Wir (Schweizer IT-Shop mit Ladenlokal & Beratung) verkaufen auch sonst viel lieber Pentium-Geräte und werden das künftig auch so weiterführen. Hier zeigt sich halt nun das wirkliche Gesicht von AMD. Also liebe Konsumenten: Lieber Pentium als AMD. Arctic selbst ist ein sehr inovatives Unternehmen, welches wir seit längerem auch beobachten.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER