Kofax verkauft Hardware-Geschäft
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Kofax verkauft Hardware-Geschäft

Kofax hat mitgeteilt, sein Hardware-Business an Hannover Finanz sowie an Mitglieder aus dem Management-Team der Geschäftseinheit zu verkaufen.
17. Januar 2011

     

Dokumenten-Prozess-Spezialist Kofax hat bekanntgegeben, seine Hardware-Abteilung zu verkaufen. Das Hardware-Business wird von Hannover Finanz, einer deutschen Private-Equity-Firma, sowie von Mitgliedern des Management-Teams der Kofax-Hardware-Abteilung übernommen. Der Deal soll bis März über die Bühne gehen und rund 20 Millionen Dollar in die Kassen von Kofax spülen, wie das Unternehmen mitteilt.
Das Hardware-Business von Kofax wird als einer der führenden VADs (Value Added Distributor) von Imaging- und Archivierungsprodukten (v.a. Scannern) bezeichnet. Man zähle in EMEA 3000 Reseller in 40 Ländern zu seinen Kunden. Hannover Finanz übernimmt unter anderem auch den Brand Dicom, unter dem bis 2008 Hardware-Geschäfte betrieben wurden. Für den teilweisen Management Buyout (MBO) habe man Joachim Froning und zwei anderen Mitgliedern des Management-Teams eine halbe Million Dollar geliehen, so Kofax, mit denen diese ihre Beteiligung am Hardware-Geschäft teilweise mitfinanzieren können.


Gleichzeitig hat Kofax bekannt gegeben, sein Softwarebusiness im EMEA-Raum restrukturieren und optimieren zu wollen. Man habe dazu im letzten Jahr 2,6 Millionen Dollar zurückgestellt. Mit der Reorganisation sollen Redundanzen behoben werden, was ab 2012 zu jährlichen Einsparungen in der Höhe von 2,5 Millionen Dollar führen soll. (mw)


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