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Eklat bei Comparex

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2010/05 – Seite 1
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26. April 2010 - Das Management und fast die gesamte Belegschaft von Comparex wechseln zu Bison.
Die in Sursee beheimatete Comparex, bis vor kurzem noch bekannt als PC-Ware Systems Schweiz, verliert mit einem Schlag fast die gesamte Belegschaft. Zum Eklat kam es Mitte April, als die gesamte Comparex-Management, inklusive CEO Oliver Schalch, gekündigt haben. Doch damit nicht genug: An einer internen Versammlung hat die Geschäftsleitung sämtlichen rund 200 Mitarbeitern ein vorgefertigtes Kündigungsschreiben sowie einen
neuen Arbeitsvertrag mit denselben Anstellungsbedingungen bei Bison Schweiz unterbreitet. Bison Schweiz ist ein Tochter-Unternehmen der Bison Holding, die mit 30 Prozent am Kapital von Comparex Schweiz beteiligt ist. Ausserdem besitzt mit Fenaco der grösste Kunde von Comparex eine Mehrheit an Bison.
Dieser Exodus soll auf eine grosse Unsicherheit zurückzuführen sein, die bei Comparex geherrscht habe. Im deutschen Mutterhaus PC-Ware sei es in letzter Zeit zu Restrukturierungen und Entlassungen gekommen. Um den Fortbestand von Comparex zu sichern, habe man sich daher zu diesem drastischen Schritt entschlossen. Wie PC-Ware-Chef Klaus Els­bacher ge­mäss «Inside-channels.ch» verlauten liess, sei allerdings keine einschneidende Änderung der Strategie von Comparex Schweiz geplant gewesen. Von einer Restrukturierung oder einem geplanten Stellenabbau könne nicht die Rede sein, so Elsbacher weiter.

PC-Ware gibt nicht kampflos auf

Bei PC-Ware und Comparex lässt man sich diesen Massenexodus aber nicht einfach so gefallen. Die beiden Unternehmen haben auf Grund der Massenkündigung eine Strafanzeige eingereicht. Zudem wurde CEO Schalch per sofort freigestellt, da man das Vertrauen in das Management verloren hat. Der Verwaltungsrat von PC-Ware und Comparex bezeichnet das Verhalten von Schalch und von Bison Schweiz als unlauter und geschäftsschädigend.
Auch zivilrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Mitarbeitertransaktion werden in Erwägung gezogen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Konkret geht man bei PC-Ware davon aus, dass einige Mitarbeiter «von Oliver Schalch unter Druck gesetzt worden sind». Der Verwaltungsrat sei am Erhalt der Mit­arbeiter sehr interessiert. Man habe den Angestellten an einer neuen Versammlung angeboten, zu bleiben.
 
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