IBM frischt Server-Portfolio auf

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2009/07
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14. April 2009 -
IBM hat eine neue Reihe intelbasierter Server vorgestellt, die es den Kunden ermöglichen sollen, cloudbasierte Rechenzentren aufzubauen und dabei die Kosten für den Betrieb und das Management tief zu halten. Big Blue bezeichnet die Ankündigung als «umfassensten Upgrade der IBM-x86-Familie seit langer Zeit». Die neuen Server setzen dabei auf die neue Intel-Quad-Core-Prozessortechnologie (Xeon 5500).

Die Enterprise-Rackserver IBM Sys­tem x3550 M2 und x3650 M2 verfügen über ein thermal optimiertes Design, neue Spannungsregler und eine höhere Integration auf dem Board, um die Energieverteilung zu vereinfachen. Laut IBM lässt sich so ein Wirkungsgrad von über 92 Prozent erreichen. Damit kann der Stromverbrauch um bis zu 60 Prozent gesenkt werden, wenn der Rechner nicht benötigt wird, und um bis zu 25 Prozent bei voller Auslastung. Wie IBM schätzt, können so bis zu 100 Dollar pro Server und Jahr gespart werden.

Das Zweisockel-Bladecenter-System HS22 verfügt über eine Speicherkapazität von bis zu 96 GB und eine Rechengeschwindigkeit von 1333 MHz, womit der Rechner laut Hersteller doppelt so viele Transaktionen je Minute abwickeln könne wie sein Vorgänger. Wie IBM sagt, seien durch die optimale Ausnutzung des Xeon-Prozessors Stromeinsparungen von bis zu 10 Prozent bei Peakloads und 30 Prozent möglich, wenn der Rechner nicht genutzt wird.

Für besonders platzarme Rechenzentren preist IBM den System x iDataplex dx360 M2 an. Damit sei eine um bis zu 50 Prozent höhere Dichte als mit Standard-1U-Server möglich.

Neue Management-Suite
Gleichzeitig mit den Servern hat IBM auch die System Director Management-Suite in der Version 6.1 neu aufgelegt. Enthalten sind beispielsweise Energiemonitore, eine webbasierte Bedienerschnittstelle sowie integrierte Tutorials und Wizards, die sowohl für das Management physischer wie auch virtueller Ressourcen eingesetzt werden können. Die Lösung biete, so IBM, plattformübergreifende Unterstützung für IBM Power Sys­tems, IBM-System-z-Grossrechner, Speicher und auch x86-Server von Drittanbietern. (mag)

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