Remote Access frei Haus

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/10 – Seite 1
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4. Juni 2007 - Unterschiedlichste Endgeräte und die zunehmende Tendenz der Mitarbeitenden, mobil zu arbeiten, konfrontiert die Unternehmen mit immer neuen Anforderungen an die Sicherheit. Die Lösung kommt vom Spezialisten.
Um langfristig Erfolg haben zu können, sind Unternehmen gefordert, ihre Effizienz laufend zu verbessern, die Flexibilität gegenüber Kunden zu erhöhen und zu versuchen, Innova­tion zu fördern. Im Zuge dieser Entwicklung transformieren sich viele Unternehmen hin zu einer virtuellen Organisation. Sie wollen damit neue, erfolgversprechende Kooperationsmodelle ermöglichen und den Trend zu mehr Mobilität unterstützen.
Damit wird «Enterprise Mobility», die Mobilität des ganzen Unternehmens mit seinen Mitarbeitenden, Leistungen, Produkten, Prozessen, Informationen und seiner Software zu einer der wichtigsten Initiativen in der Agenda eines Informatikverantwortlichen. Ein Kernthema von Enterprise Mobility ist die Integration mobiler ICT-Lösungen. Damit werden Mitarbeitende mobil und können jederzeit und von überall her auf die Unternehmensdaten zugreifen von den E-Mails bis zum aktuellen Lagerbestand.

«Die Herausforderung heisst Vielfalt»

Gemäss Marktbefragungen des Marktforschungsinstituts IDC aus dem Jahr 2006 scheitern Enterprise Mobility Initiativen in der Praxis in vielen Fällen. Ein Grund dafür ist, dass die Initiative nicht mit einem unternehmensweiten Fokus angegangen, sondern vielmehr auf die heterogenen Bedürfnisse einzelner Benutzergruppen reduziert wird.
Daraus resultieren isolierte Remote-Access-Lösungen, welche die Produktivität kaum verbessern aber hohe Unterhaltskosten verursachen. Und selbst wenn Enterprise Mobility mit dem Anspruch einer ganzheitlichen Betrachtung angegangen wird, stellen sich noch immer viele Hürden.
Die wesentliche Herausforderung liegt in der Vielfalt der zu integrierenden Zugangstechnologien und Endgeräte. So müssen heute von einer Remote-Access-Lösung verschiedenste Zugangstechnologien unterstützt werden: Von Zuhause oder vom Hotel aus wird üblicherweise über Breitband-Internetverbindungen gearbeitet. An Bahnhöfen oder Flugplätzen wird mit Vorliebe drahtlos über WLAN-Hotspots kommuniziert. Wird direkt beim Kunden gearbeitet, wird dessen bestehende Netzwerklösung genutzt. Arbeitet man von unterwegs, müssen GSM- oder UMTS-basierte Mobilfunknetze verwendet werden können.
Eine ähnlich grosse Vielfalt besteht bei den verwendeten Endgeräten. Je nach Verwendungszweck bieten sich Notebooks, Tablet-PCs, PDA, Smartphones oder Mobiltelefone an.
Die meisten Unternehmen tun sich schwer mit dem Management dieser verschiedenen Technologien und Endgeräte und versuchen unter grossen Anstrengungen, Kosten und Sicherheit unter Kontrolle zu halten.
Eine im Februar dieses Jahres durchgeführte Studie der «The Dieringer Research Group» belegt, dass unvollständige oder mangelhaft umgesetzte Remote-Access-Konzepte die Produktivität nicht wie gewünscht erhöhen, sondern die Sicherheitssituation des Unternehmens schwächen und die Betriebskosten in die Höhe treiben.
 
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