EMC bringt alles auf einen Nenner

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/10 – Seite 1
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4. Juni 2007 - Der Speicher-Multi vereinte in Oralndo zum ersten Mal alle bisher separaten Konferenzen und konnte trotz Ausbleibens bahnbrechender Ankündigungen Partner und Endanwender mit kleinen Schachzügen begeistern.
EMC bringt alles auf einen Nenner
In Orlando fand vom 21. bis zum 24. Mai die EMC World 2007 statt. Der alljährliche Anlass fasste zum ersten Mal die bis anhin separat abgehaltenen Konferenzen EMC Technology Summit, Momentum und EMC Developer Conference unter einem Dach zusammen. Dementsprechend wurden über 7000 Konferenzteilnehmer mit einem Unternehmen konfrontiert, das sich auf dem Weg zum Anbieter allumfassender Informationsinfrastrukturen befindet. Die «EMC Information Infrastructure» umfasst neben den ursprünglichen Produkten, wie man sie vom Storage-Riesen EMC kennt, Komponenten seiner rund 30 in den letzten Jahren getätigten Akquisitionen.

EMC auf Shopping-Tour

Die von der Fachwelt zum Teil mit Besorgnis beobachteten Einkäufe scheinen sich einer nach dem anderen als wohlüberlegte Investition zu entpuppen. Gemäss Mark Lewis, EMCs Entwicklungsdirigent, wurden 95 Prozent der rund 10 Milliarden Dollar in Software und 5 Prozent in Services investiert. Herausgekommen ist ein Mosaik, das seinesgleichen sucht. EMC CEO Joseph Tucci (Bild) meinte anlässlich einer Fragerunde, dass höchstens IBM ein ähnlich komplettes Angebot vorweisen könne. Wer sich jetzt noch an EMC heranwagen will, düfte es schwer haben, zumal die besten Angebote bereits (von EMC) geschluckt wurden. Umgekehrt ist es kein Geheimnis, dass der EMC-Tochter Vmware noch in diesem Sommer der Börsengang bevorstehen soll. Die Marke VMware wurde nach deren Übernahme nicht wie Avamar, Indigo Stone oder Legato vollends integriert, sondern erhielt ähnlich wie RSA (The Security Division of EMC) den Zusatz «An EMC Company». Dies lässt sich einerseits darauf zurückführen, dass die Marke schon zu bekannt war, um sie einfach verschwinden zu lassen, andererseits bestehen Verträge mit weiteren Storage-Anbietern, die man sicherlich nicht gefährden wollte.
 
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