Microsoft verschiebt Start der Copilot-Verbrauchsabrechnung im CSP
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Microsoft verschiebt Start der Copilot-Verbrauchsabrechnung im CSP

Microsoft verschiebt die standardmässige Aktivierung der nutzungsbasierten Abrechnung für neue Microsoft-365-Copilot-Business-Abonnements im CSP. Statt wie bisher angekündigt Anfang November tritt die Änderung nun am 1. Dezember 2026 in Kraft.
5. Oktober 2026


Microsoft hat den Starttermin für eine Änderung bei Microsoft 365 Copilot Business im Cloud Solution Provider-Programm (CSP) angepasst: Die nutzungsbasierte Abrechnung (Usage-based billing, UBB) soll bei neuen Abonnements nun ab dem 1. Dezember 2026 standardmässig aktiviert werden. Ursprünglich hatte Microsoft den 2. November als Stichtag genannt.

Die Änderung betrifft neue Microsoft-365-Copilot-Business-Lizenzen, darunter sowohl Standalone-Angebote als auch Bundles. Mit der automatischen Aktivierung von Pay-as-you-go erhalten Kunden Zugang zu verbrauchsabhängig abgerechneten Diensten wie Copilot Cowork, Work IQ APIs und GitHub Copilot Harness, ohne dass CSP-Partner die entsprechende Abrechnung separat einrichten müssen.


Als Standard setzt Microsoft ein monatliches Ausgabenlimit von 4000 Copilot Credits pro Nutzer. Dieses kann jedoch durch Administratoren angepasst werden. Bei 100 Copilot-Business-Nutzern entspräche das einem maximalen voreingestellten Verbrauch von 400’000 Credits pro Monat, wobei nur die tatsächlich genutzten Credits verrechnet werden, so doe Redmonder.

Für CSP-Partner soll die Umstellung wiederum den Einrichtungsaufwand reduzieren, da die für die nutzungsbasierte Abrechnung notwendige Azure-Subscription bei neuen Lizenzen bereits vorgesehen ist. Gleichzeitig gewinne die Beratung rund um Verbrauch, Kostenkontrolle und zusätzliche Copilot-Dienste an Bedeutung. (sta)


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