Der weltweite Absatz von Druckern und Multifunktionsgeräten ist im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 17,2 Millionen Stück gesunken. Der Umsatz ging laut den Marktforschern von IDC derweil um 5,8 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar zurück. Sowohl Privat- als auch Geschäftskunden waren bei Neuanschaffungen zurückhaltender, was unter anderem auf die wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit sowie Probleme in den Lieferketten zurückzuführen sei.
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei klassischen Inkjet-Geräten aus. Gleichzeitig setzten Ink-Tank-Modelle ihren Wachstumskurs fort und gewannen weitere Marktanteile gegenüber Systemen mit Tintenpatronen. Auch der Laserdruckermarkt schrumpfte, wobei Schwarzweiss-Geräte stärker betroffen waren als Farbmodelle.
Regional entwickelte sich der Markt unterschiedlich. Wachstum verzeichneten vor allem Teile des asiatisch-pazifischen Raums sowie Lateinamerika. In China, den USA und Westeuropa gingen die Stückzahlen dagegen zurück. Auch in Westeuropa erwiesen sich Ink-Tank-Drucker als einer der wenigen Wachstumsbereiche.
(win)