Die weltweiten Auslieferungen faltbarer Smartphones werden bis Ende 2026 kumuliert die Marke von 100 Millionen Geräten überschreiten. Dies prognostizieren Die Marktforscher von Counterpoint Research. Allerdings handelt es sich bei der Gerätekategorie – die ersten kommerziell verfügbaren Foldables kamen 2019 auf den Markt – trotz dieser Zahlen weiter um eine Nische. Foldables machen laut Counterpoint derzeit lediglich rund 2 Prozent des gesamten Smartphone-Marktes aus. Für 2027 rechnen die Marktforscher jedoch mit einem Wachstum der weltweiten Auslieferungen um 37 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr.
Dazu beitragen sollen neue Geräte von verschiedenen Herstellern sowie die zunehmende Verbreitung breiterer, buchartig aufklappbarer Modelle. Eine wichtige Rolle dürfte dabei Apple spielen, wo die Vorstellung eines entsprechenden Geräts wohl unmittelbar bevorsteht. Trotz anfänglich begrenzter Produktionskapazitäten könnten im laufenden Jahr bis zu 6 Millionen faltbare iPhones ausgeliefert werden. Dies würde laut Prognose bereits für einen Marktanteil von 25 Prozent und damit für Rang zwei im Foldable-Markt reichen.
Marktführer dürfte 2026
Samsung mit einem Anteil von 38 Prozent bleiben. Huawei folgt laut Prognose mit 22 Prozent hinter
Apple. Für 2027 erwartet Counterpoint weitere Verschiebungen: Mit einem vollständigen Verkaufsjahr seines ersten Foldables könnte Apple seine Auslieferungen mehr als verdoppeln und einen Marktanteil von rund 40 Prozent erreichen.
Neben den drei führenden Anbietern arbeiten auch Xiaomi, Motorola, Honor, Google, Vivo und Oppo an neuen faltbaren Smartphones. Trotz des wachsenden Angebots erwartet Counterpoint vorerst keinen Durchbruch im Massenmarkt. Foldables seien im Durchschnitt noch rund dreimal so teuer wie Smartphones mit konventioneller Bauform, weshalb eine breite Verbreitung noch einige Jahre dauern dürfte.
(mw)