Meta kann für das zweite Fiskalquartal 2026 ein Umsatzwachstum von 28 Prozent auf 60,8 Milliarden Dollar ausweisen. Der operative Gewinn ging um 8 Prozent auf 18,78 Milliarden Dollar zurück, der Reingewinn um 14 Prozent auf 15,85 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie sank von 7,14 auf 6,18 Dollar und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten, die mit 7,22 Dollar gerechnet hatten.
Die Betriebskosten erhöhten sich innert Jahresfrist um 55 Prozent auf 42,03 Milliarden Dollar. Darin enthalten sind Belastungen von 2,4 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren sowie Abfindungskosten von 1,18 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem
Stellenabbau im Mai. Die operative Marge verringerte sich von 43 auf 31 Prozent.
Den Grossteil des Umsatzes erwirtschaftete
Meta weiterhin mit Werbung. Die Werbeerlöse stiegen um 27 Prozent auf 59,4 Milliarden Dollar. Die Zahl der täglich aktiven Personen in den verschiedenen Meta-Apps (Facebook, Instagram, Messenger, Whatsapp etc.) erhöhte sich um 3 Prozent auf 3,6 Milliarden. Gleichzeitig nahm die Zahl der Werbeeinblendungen um 14 Prozent zu, während der durchschnittliche Preis je Anzeige um 12 Prozent stieg.
Die Sparte Reality Labs, zuständig für Virtual- und Augmented-Reality-Produkte, erzielten 431 Millionen Dollar Umsatz, verzeichneten jedoch erneut einen operativen Verlust von 4,62 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal hatte der Verlust 4,53 Milliarden Dollar betragen. Die Tatsache, dass Reality Labs unter dem Strich vor allem Geld verbrannte und das Metaverse gescheitert ist, zwang Meta Anfang des Jahres
zu einer grossen Restrukturierung der Abteilung.
Für das dritte Fiskalquartal 2026 rechnet Meta mit einem Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar. Für das gesamte Fiskaljahr 2026 erwartet das Unternehmen Betriebsausgaben zwischen 165 und 169 Milliarden Dollar. Die Meta-Aktie gab nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel um rund 7,5 Prozent nach.
(dow)