Intel hat im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie
das Unternehmen mitteilt. Das ist das höchste Wachstum in einem einzelnen Quartal seit 2011 und liegt deutlich über den Erwartungen der Analysten, die mit 14,42 Milliarden Dollar gerechnet hatten, so "
CNBC".
Unter dem Strich wies
Intel nach GAAP einen den Aktionären zurechenbaren Buchnettoverlust von 11 Milliarden Dollar aus. Dieser hängt mit einem Förderabkommen der US-Regierung zusammen, in dessen Rahmen Kursanstiege von Aktien, die auf einem Treuhandkonto liegen, als Verluste verbuchen muss, wie "Heise.de"
ausführt. Bereinigt um Sondereffekte erzielte Intel hingegen einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Dollar nach einem bereinigten Verlust von 400 Millionen Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf 42 Cents. Auch hier wurden die Erwartungen der Analysten von 21 Cents deutlich übertroffen.
Im grössten Geschäftsbereich Client Computing and Physical AI Group, wozu das klassische Client-CPU-Geschäft gehört, stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz: Der Bereich Data Center and AI legte um 59 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar zu. Die Umsätze von Intel Foundry erhöhten sich um 31 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar, während die übrigen Geschäftsbereiche einen Umsatzrückgang von 33 Prozent auf 700 Millionen Dollar verzeichneten.
Für das laufende dritte Quartal erwartet Intel einen Umsatz zwischen 15,8 und 16,8 Milliarden Dollar. Das Unternehmen rechnet nach GAAP mit einem Gewinn je Aktie von 0,38 Dollar. Analysten rechnen mit 15,1 Milliarden sowie 27 Cents. Die Intel-Aktie legte nachbörslich um rund 4 Prozent zu.
(mw)