Markt für 3D-Drucker wächst im ersten Quartal deutlich
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Markt für 3D-Drucker wächst im ersten Quartal deutlich

Der weltweite Markt für 3D-Drucker ist mit einem Umsatzplus von 32 Prozent ins Jahr 2026 gestartet. Wachstumstreiber waren vor allem günstige Einstiegsgeräte sowie industrielle Systeme.
13. Juli 2026


Der globale Markt für 3D-Drucker hat im ersten Quartal 2026 deutlich zugelegt. Wie das Marktforschungsunternehmen Context berichtet, stiegen die weltweiten Hardware-Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um 32 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Einstiegssegment mit Geräten bis 2500 US-Dollar. Dort nahmen die Auslieferungen um 39 Prozent zu, was aufgrund höherpreisiger Modelle und steigender Durchschnittspreise zu einem Umsatzwachstum von 54 Prozent führte.

Auch das Industriesegment mit Systemen ab 100'000 Dollar setzte seinen Aufwärtstrend fort. Die Auslieferungen legten um 18 Prozent zu, die Umsätze stiegen um 23 Prozent. Laut Context ist dies bereits das dritte Quartal in Folge mit Wachstum, nachdem der Markt zuvor rund zwei Jahre rückläufig gewesen war. Dies deute auf eine zunehmende Integration der Technologie in die Serienfertigung hin.


Regional blieb China der wichtigste Markt für industrielle 3D-Drucker. Dort stiegen die Auslieferungen um 29 Prozent, während Nordamerika und Westeuropa Zuwächse von 9 beziehungsweise 11 Prozent verzeichneten. Im Metallbereich blieb das Pulverbettverfahren (Powder Bed Fusion) mit einem Marktanteil von 81 Prozent die dominierende Technologie. Die Nachfrage profitierte unter anderem von Anwendungen in der Verteidigungsindustrie sowie in China von der Produktion von Titan-Komponenten für faltbare Smartphones.

Bei industriellen Polymerdruckern erhöhten sich die Auslieferungen um 31 Prozent. Wachstumstreiber waren unter anderem Anwendungen im Konsumgüterbereich sowie die steigende Nachfrage aus der Drohnenproduktion. Demgegenüber blieb das mittlere Marktsegment unter Druck. Die Auslieferungen professioneller Systeme gingen um 22 Prozent zurück, während Midrange-Systeme ein Minus von 6 Prozent verzeichneten. (sta)


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