Mit der Übernahme von Evo Security baut
Barracuda Networks seine Plattform BarracudaOne um zusätzliche Funktionen für Identitätssicherheit aus. Wie der Cybersecurity-Anbieter mitteilt, kommen damit zusätzliche IAM-Funktionen hinzu, darunter Privileged Access Management, Zugriffskontrolle, Identitätsschutz sowie die Erkennung identitätsbasierter Angriffe. Evo Security entwickelt diese Lösungen speziell für Managed Service Provider, die Nutzer, Geräte und Berechtigungen über mehrere Kunden hinweg verwalten.
"Wir haben Evo Security gegründet, um die Herausforderungen zu lösen, mit denen MSPs hinsichtlich digitaler Identitäten täglich konfrontiert sind", sagt Michael Roth, CEO und Gründer von Evo Security. Als Teil von Barracuda erhalte man nun die Grösse und Reichweite, um diesen Ansatz breiter in den Markt zu bringen.
Barracuda-CEO Rohit Ghai verweist auf die zunehmende Bedeutung von Identitätssicherheit. "Im Zeitalter von Agentic AI ist der Schutz von menschlichen wie auch nicht-menschlicher Identitäten entscheidend für Cyber-Resilienz. Bestehende Identitätslösungen für Unternehmen sind jedoch komplex, teuer und werden den Anforderungen von MSPs nicht gerecht, die Millionen von Identitäten über Tausende Kundenumgebungen hinweg sicher verwalten und skalieren müssen. Wir freuen uns deshalb, die partnerorientierten Innovationen von Evo Security mit unserer Vision von BarracudaOne zu verbinden und eine umfassende, intelligente, einfache und offene Plattform anzubieten, die diese Lücke schliesst."
Das Team von Evo Security wechselt zu Barracuda. Finanzielle Details zur Übernahme nennt Barracuda nicht.
(dow)