Der Marktforscher von Trendforce erwarten, dass ARM-basierte Notebooks bis 2029 einen Marktanteil von 34,2 Prozent erreichen werden. Als wichtigste Wachstumstreiber werden dabei Windows-on-ARM-Geräte, Apples M-Serie sowie Chromebooks mit ARM-Prozessoren genannt. Für zusätzlichen Schwung soll insbesondere der Einstieg von Nvidia in das Windows-on-ARM-Ökosystem sorgen. Das Unternehmen hat an der Computex mit RTX Spark sowie den gemeinsam mit Mediatek entwickelten Prozessoren N1 und N1X eine neue Plattform für KI-Notebooks vorgestellt. Diese kombiniert ARM-basierte CPUs mit Blackwell-Grafikprozessoren und dem Cuda-Ökosystem von
Nvidia.
Insgesamt soll die Verbreitung von KI-Notebooks von 19,3 Prozent im Jahr 2025 auf 37,5 Prozent im Jahr 2026 steigen. Bis 2029 erwartet Trendforce einen Anteil von 84,9 Prozent am gesamten Notebookmarkt.
Während KI-Notebooks mit x86-Prozessoren von
Intel und
AMD weiterhin den grössten Teil des KI-Notebook-Marktes ausmachen werden, rechnen die Analysten auch bei Windows-on-ARM-Geräten mit starkem Wachstum. Deren Marktanteil soll von 1,2 Prozent im Jahr 2025 auf 11,5 Prozent im Jahr 2029 steigen. Langfristig könnte sich der Notebookmarkt dadurch von der bisherigen Dominanz von Intel und AMD lösen und zu einem Wettbewerb verschiedener Prozessorarchitekturen entwickeln, so die Einschätzung von Trendforce.
(mw)