Europäischer Smartphone-Markt knickt leicht ein
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Europäischer Smartphone-Markt knickt leicht ein

Im vergangenen Jahr sind die Smartphone-Verkäufe in Europa leicht zurückgegangen. Und viel Hoffnung auf einen Aufschwung gibt es auch für 2026 nicht – im Gegenteil.
23. Februar 2026

   

Der europäische Smartphone-Markt war im Jahr 2025 um 1 Prozent auf 134,2 Millionen verkaufte Geräte leicht rückläufig. Damit geht laut den Analysten von Omdia ein turbulentes Jahr zu Ende, das von einer gedämpften Nachfrage und neuen Vorschriften für Ökodesign und USB-C geprägt war.

Samsung blieb der grösste Smartphone-Anbieter in Europa mit einem leichten Anstieg der Auslieferungen auf 46,6 Millionen Geräte. Der Zweitplatzierte Apple steigerte seinen Absatz im Jahr 2025 wiederum um 6 Prozent auf 36,9 Millionen Geräte und erreichte damit einen "rekordverdächtigen Marktanteil" von 27 Prozent in Europa. Xiaomi sicherte sich mit einem Marktanteil von 16 Prozent den dritten Platz. Motorola blieb trotz eines Rückgangs um 5 Prozent auf 7,7 Millionen Geräte auf dem vierten Platz, während Honor mit einem Wachstum von 4 Prozent auf 3,8 Millionen Geräte zum ersten Mal in die Top 5 in Europa vorrückte.
"Auch wenn sich die Marktanteile weiter zugunsten der grössten Anbieter verschieben, herrscht in allen Märkten weiterhin ein harter Wettbewerb innerhalb des Vertriebskanals, was die Notwendigkeit erhöht, sich zu differenzieren und zu verstehen, wie man am effektivsten Kunden gewinnen kann", so Runar Bjorhovde, Senior Analyst bei Omdia. "Der harte Wettbewerb im Channel hat auch zu einer wachsenden Bereitschaft der Vertriebspartner geführt, neue Anbieter mit attraktiven Produkten und differenzierten Marken in ihr Portfolio aufzunehmen." Beispielsweise konnten Vivo, Nothing und Fairphone zweistellige Zuwächse verzeichnen.


Nach einem durchwachsenen Jahr 2025 ist aber auch für das aktuelle Jahr keine Erholung zu erwarten. Vor allem die steigenden Speicherpreise setzen dem Markt zu, gerade auch mit Blick auf die Warenverfügbarkeit. "Wir gehen davon aus, dass die marktführenden Anbieter aufgrund ihrer Grösse und ihrer Preisbandabdeckung widerstandsfähiger sein werden. Für viele Anbieter wird es jedoch entscheidend sein, das richtige Gleichgewicht zwischen verschiedenen Regionen und Märkten zu finden", so Bjorhovde. (sta)


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