Western Digital will HDD-Kapazität bis 2029 auf 100 TB steigern
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Western Digital will HDD-Kapazität bis 2029 auf 100 TB steigern

Die Roadmap von Western Digital sieht vor, bis zum Jahr 2029 das Speichervolumen von Festplatten auf 100 TB zu steigern. Dazu sollen neue Technologien die Datenbandbreite deutlich erhöhen.
6. Februar 2026

   

Storage-Spezialist Western Digital hat auf der Veranstaltung Innovation Day 2026 in die Karten blicken lassen und Einblicke in seine Speicher-Roadmap gewährt. So sieht sich der Hersteller mittlerweile als zentralen Anbieter für die KI-getriebene Datenwirtschaft und will am zweigleisigen Technologieansatz mit ePMR und HAMR festhalten.

Bei den Harddisks auf ePMR-Basis (Energy-Assisted Perpendicular Magnetic Recording) ist man mittlerweile bei einer Kapazität von 40 TB angelangt. Aktuell würden zwei Hyperscale-Kunden entsprechende Ultra-SMR-HDDs qualifizieren, gibt WD bekannt. Mit der Serienproduktion in grösseren Stückzahlen will man in der zweiten Jahreshälfte loslegen. Bei den HARM-Festplatten - das Kürzel steht für Heat Assisted Magnetic Recording – befindet man sich ebenfalls in der Qualifizierungsphase bei Hyperscalern. Die Produktion soll hier im kommenden Jahr weiter hochgefahren werden.


Was die weiteren Schritte anbelangt, plant WD, die Speicherkapazität bei ePRM durch die Nutzung von HARM-Innovationen auf bis zu 60 TB zu erweitern, wobei der Energieverbrauch nicht erhöht werden soll. WD verspricht weiter, HAMR bis zum Jahr 2029 auf 100 TB zu skalieren.

Darüber hinaus will WD die Leistungsfähigkeit künftiger Harddisks mit zwei neuen Technologien deutlich zu erhöhen. So soll die Technologie High Bandwidth Drive das gleichzeitige Lesen und Schreiben mit mehreren Köpfen auf verschiedenen Spuren ermöglichen. Das Verfahren soll die Datenbandbreite erhöhen bei geringen Mehrkosten und ohne zusätzlichen Strombedarf. Weiter soll mit der Dual-Pivot-Technologie ein zweiter Aktuator mit eigener Drehachse zum Einsatz kommen, womit eine Verdoppelung der sequentiellen I/O erreicht werden soll. Zusammen sollen es die Verfahren ermöglichen Harddisks mit 100 TB zu realisieren, deren relative I/O-Leistung pro Terabyte jener entspricht, die Kunden heute zur Verfügung steht. (rd)


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