Das Einkaufskarussell im Cybersecurity-Bereich dreht sich weiter: Laut einem Medienbericht plant
Cisco, das israelische Start-up Axonius für rund zwei Milliarden US-Dollar zu kaufen. Der Konzern und das 2017 gegründete Unternehmen sollen sich in fortgeschrittenen Gesprächen befinden, wie das Magazin "Calcalist" unter Berufung auf nicht genannte Quellen
schreibt.
Axonius bietet eine Plattform für Asset-Management in heterogenen IT-Infrastrukturen. Die Lösung hilft dabei, Geräte zu identifizieren, Schwachstellen zu finden und Sicherheitsmechanismen und -richtlinien durchzusetzen. Grundsätzlich könnte sich dieser Ansatz hervorragend in Ciscos Portfolio und dessen immer stärkere Ausrichtung auf Cybersecurity-Themen fügen.
Axonius dementiert gegenüber "Calcalist" jedoch mögliche Übernahmepläne: "Axonius befindet sich nicht in Verhandlungen über eine Übernahme durch Cisco. Unsere Strategie ist es, ein dauerhaftes, unabhängiges Unternehmen aufzubauen. Wir konzentrieren uns auf die Umsetzung, die Betreuung unserer Kunden und die Fortsetzung unseres Wachstums. Darauf richten wir unsere Aufmerksamkeit."
Axonius wurde 2017 in New York von Dean Sysman, Ofri Shur und Avidor Bartov gegründet, allesamt ehemalige Mitglieder der Elite-Cyber-Einheiten der israelischen Streitkräfte.
(sta)