Wucherpreise in der Schweiz: WEKO ermittelt gegen Microsoft
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Wucherpreise in der Schweiz: WEKO ermittelt gegen Microsoft

Mit Preiserhöhungen unter dem Deckmantel neuer Features macht sich Microsoft nicht bei allen Kunden beliebt. Nun untersucht die WEKO, ob das Unternehmen mit seinen Preiserhöhungen gegen Schweizer Wettbewerbsbeschränkungen verstösst.
15. Januar 2026

   

Das Sekretariat der Schweizer Wettbewerbskommission WEKO gibt bekannt, gegen Microsoft zu ermitteln. Dies, weil in jüngerer Zeit zahlreiche Preiserhöhungen für die Schweiz eingeführt worden seien. In Folge ist laut der Behörde eine Anzeige eingegangen. Bei den Preiserhöhungen geht es in erster Linie um die Abopreise für Microsoft 365.

Davon ausgehend wird nun eine Vorabklärung eingeleitet. Im Rahmen dieser will man prüfen, ob die Erhöhungen Anhaltspunkte für unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen im Sinne des Kartellgesetzes darstellen, so die WEKO. Falls dies der Fall ist, könnte das eine eingehende Untersuchung rechtfertigen.


Naheliegend wäre, dass die Anfang Dezember 2025 angekündigte Preissteigerung ausschlaggebend war für die Anzeige. Microsoft selbst begründet die Erhöhungen mit dem wachsenden Funktionsumfang. An der Tatsache, dass man als Nutzer damit Produkte bezahlen soll, die man nicht einmal zwingend haben will, stossen sich Kunden jedoch immer wieder – das gilt insbesondere für die neuen KI-Funktionen. (win)


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