Disti-Award-Sieger und ihr Weg an die Spitze

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/01 – Seite 2
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Also Schweiz zu den Themen Logistik und Online-Bestellsystem

Disti-Award-Sieger und ihr Weg an die Spitze
Marc Schnyder, bis Ende Januar 2014 Managing Director, Also Schweiz (Quelle: Also Schweiz)
Swiss IT Reseller: Beim Kriterium Logistik lag Also Schweiz relativ deutlich vor den ebenfalls starken Mitbewerbern. Was macht Also in der Logistik noch besser als die Konkurrenz?
Marc Schnyder, Managing Director, Also Schweiz:
Einer der Haupterfolgsfaktoren ist unser kontinuierliches Verbesserungssystem. Wir haben bereits vor über 20 Jahren unternehmensweit ein umfassendes Total Quality Management (TQM) eingeführt – auch in der Logistik. Das ist für einen IT-Distributor sicher aussergewöhnlich. Mit diesem System werden beispielsweise Fehler gemessen und korrigiert, es gibt Verbesserungsprozesse, wir führen regelmässig Refresher-Kurse für alle 400 Mitarbeiter durch und jeder neue Mitarbeiter absolviert zu Beginn seiner Tätigkeit einen eintägigen TQM-Kurs. Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter verstehen, was Qualität heisst – nämlich die Anforderung des Kunden zu erfüllen. Nicht eine einzelne Abteilung allein trägt dabei die Verantwortung für hohe Qualität. Die Logistik etwa ist nur ein Teil eines ganzen Bestellprozesses, und dieser Prozess ist bei uns durch TQM abgestützt.
Also liegt die Kundenzufriedenheit im Bestellprozess primär in den Händen der Mitarbeiter?
Nicht nur. Wir haben natürlich auch Systeme, die zur Sicherung der Qualität beitragen. So gibt es beispielsweise für jedes Produkt ein Soll-Gewicht und jedes Paket in der Distribution wird vor Auslieferung gewogen. Eine Abweichung von 3 bis 5 Gramm des Ist-Gewichts vom Soll-Gewicht führt dazu, dass das Paket aussortiert und von einem Mitarbeiter nochmals kontrolliert wird. Solche technischen Massnahmen, mit denen die Qualität verbessert werden kann, gibt es einige. Damit erreichen wir eine Quote von fünf bis sieben Fehlern auf 1000 Lieferungen, was zwar immer noch zu viel, aber im Vergleich trotzdem sehr gut ist. Mitverantwortlich für die Qualität des Prozesses sind aber auch die Partner, in der Paketlogistik bei uns etwa die Schweizerische Post. Die Post ist für uns Teil der Wertschöpfungskette und muss daher den Qualitätslevel bieten, den wir fordern. Kommt ein Paket beim Kunden nicht an, können wir die Schuld nicht auf die Post schieben. Gegenüber dem Kunden sind wir in der Verantwortung. Diese gesamte Prozesskette – angefangen bei der Bestellung über die Kommissionierung und die Einlagerung bis hin zur Auslieferung und zum Transport – im Griff zu haben, ist heute die grosse Herausforderung.

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